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Wochenausblick

Globaler Ausblick: Inflation, Ölpreisschock & Notenbanken

Carolane de Palmas
03. April 2026

Wöchentlicher Ausblick

 

Was ist diese Woche passiert?

Vereinigte Staaten

  • Die Benzinpreise stiegen erstmals seit 2022 über 4 Dollar pro Gallone, verursacht durch den Ölschock
  • Die Fed hielt die Zinsen stabil und signalisierte eine höhere Hürde für zukünftige Zinssenkungen
  • Jerome Powell sagte, die Fed könne vorübergehende Ölschocks durchstehen, bleibe aber bei der Inflation vorsichtig
  • Die Märkte erwarten nun, dass die Zinsen auf Eis gelegt werden, da die Unsicherheit steigt
  • Fed-Beamte warnten, dass Inflationsrisiken durch den Iran-Konflikt möglicherweise Maßnahmen erfordern könnten, falls sie andauern
  • Die Nominierung von Kevin Warsh als nächster Fed-Vorsitzender steht vor politischer Unsicherheit
  • Die Zahl der offenen Stellen sank auf 6,9 Millionen, wobei die Zahl der Einstellungen auf dem niedrigsten Stand seit 2020 lag
  • Das Beschäftigungswachstum im Privatsektor verlangsamte sich im März auf 62.000
  • Die Arbeitslosenanträge sanken auf 202.000, was auf einen weiterhin widerstandsfähigen Arbeitsmarkt hinweist
  • Der Immobilienmarkt bleibt schwach, das Wachstum der Immobilienpreise verlangsamt sich auf 0,9 % jährlich
  • Die Erschwinglichkeit von Hypotheken steht weiterhin unter Druck, da die Inflation die Immobilienpreise übersteigt
  • Japanische Firmen erwerben weiterhin US-Hausbauer und profitieren von den relativ stärkeren Marktbedingungen
  • Die USA hoben die Sanktionen gegen Venezuela auf, um die Ölversorgung und Investitionen zu steigern
  • Handelspolitische Anpassungen bei Metallen könnten die Importkosten erhöhen

 

Eurozone

  • Die wirtschaftliche Stimmung schwächte sich weiter ab, da der Iran-Krieg Unsicherheit treibt
  • Die Inflation stieg im März auf 2,5 %, der höchste Wert seit Anfang 2025, getrieben durch Energiepreise
  • Die EZB erhöhte ihre Inflationsprognose und senkte die Wachstumserwartungen
  • Die Märkte planen in diesem Jahr mehrere Zinserhöhungen ein
  • Die Arbeitslosenquote stieg leicht auf 6,2 %, wobei das Einstellungsrisiko steigt
  • Die politischen Entscheidungsträger warnten, dass die Inflation weiter steigen könnte, falls die Energiestörungen anhalten

 

Deutschland

  • Die wirtschaftliche Aussicht bleibt fragil, die Stimmung schwächt sich aufgrund der Energiekosten ab
  • Die Wachstumserwartungen für 2026 wurden herabgestuft

 

Vereinigtes Königreich

  • Die Ladenpreisinflation stieg leicht an und wird voraussichtlich weiter beschleunigen
  • Das Verbrauchervertrauen fiel auf den niedrigsten Stand seit fast einem Jahr
  • Die Lebensmittelinflation könnte bis zum Jahresende aufgrund von Lieferstörungen und Energiekosten auf 9–10 % steigen
  • Die Bank of England erwartet, dass die Inflation in den kommenden Monaten auf 3,5 % steigen wird

 

Japan

  • Die Unternehmen stimmten der größten Lohnerhöhung seit 35 Jahren zu, um die Inlandsnachfrage zu unterstützen
  • Die Inflation in Tokio verlangsamte sich leicht, während die industrielle Produktion zurückging
  • Die wirtschaftlichen Signale bleiben gemischt, was den Zinsweg der Bank of Japan erschwert
  • Starkes Lohnwachstum und Unternehmensstimmung stützen die Erwartungen einer Zinserhöhung
  • Allerdings sorgen steigende Energiekosten und eine schwächere Forward-Stimmung für Unsicherheit
  • Japanische Unternehmen expandieren weiterhin im Ausland, insbesondere im Bereich US-Immobilien

 

China

  • Das Wachstum steht weiterhin unter Druck durch externe Risiken und eine schwächere globale Nachfrage
  • Der politische Fokus bleibt weiterhin auf der Unterstützung der inländischen Nachfrage angesichts von Unsicherheit

 

Indien

  • Die Wirtschaft sieht sich Abwärtsrisiken durch den Nahostkonflikt ausgesetzt
  • Die Zentralbank setzte Begrenzungen für die Währungspositionen ein, um die Rupie zu stabilisieren
  • Wachstumsprognosen könnten aufgrund steigender globaler Risiken nach unten angepasst werden

 

Südkorea

  • Der Won schwächte sich auf den niedrigsten Stand seit 2009 gegenüber dem Dollar ab
  • Starke Kapitalzuflüsse halfen, die Dollar-Liquidität trotz Währungsdruck aufrechtzuerhalten.

 

Kanada

  • Das BIP-Wachstum blieb Anfang 2026 moderat, aber positiv
  • Die wirtschaftliche Aktivität wird von den Energie- und Bausektoren unterstützt
  • Die Bank of Canada hielt die Zinsen stabil und balancierte damit Inflationsrisiken und Wachstumsbedenken aus
  • Die politischen Entscheidungsträger haben zunehmende Schwierigkeiten aufgrund höherer Energiepreise und Handelsunsicherheit

 

Global

  • Der Iran-Konflikt treibt weiterhin zu höheren Energiepreisen und globaler Unsicherheit
  • Der Inflationsdruck steigt erneut, was die Strategien der Zentralbanken erschwert
  • Dilemierende Stimmungsindikatoren verdeutlichen Unsicherheiten in der Verbraucherperspektive
  • Zentralbanken tendieren weltweit zur Vorsicht, wobei viele je nach Inflationstrend pausieren oder eine Straffung in Betracht ziehen

 

Die Marktbeweger dieser Woche

Forex

 

Globaler Ausblick: Inflation, Ölpreisschock & Notenbanken


 

  • Der AUD /NZD und der ZAR/JPY sind um mehr als 1,30 % gestiegen.
  • Der USD /NOK ist um mehr als 0,60 % gestiegen.
  • Der GBP/HUF ist um mehr als 1,90 % gefallen.
  • Der GBP/ZAR ist um mehr als 1,60 % gefallen.
  • Der NZD/JPY ist um mehr als 1 % gefallen.

 

Waren

 

Globaler Ausblick: Inflation, Ölpreisschock & Notenbanken

 

Indizes

 

Globaler Ausblick: Inflation, Ölpreisschock & Notenbanken

 

 

Aktien

Tops

 

Flops

 

Wichtige Ereignisse im Anschluss

 Montag, 6. April

  • 13:30 Uhr - Kanadisch - S&P Global Composite PMI (März)
    • Vorherige: 47.1
    • Prognose: 47,5
  • 13:30 Uhr - Kanadisch - S&P Global Services PMI (März)
    • Vorherige: 46,5
    • Wettervorhersage: 48
  • 14:00 Uhr – Amerikanisch – ISM Services PMI (März)
    • Vorherige: 56,1
    • Wettervorhersage: 55
  • 23:00 Uhr - Australien - S&P Global Composite PMI Finale (März)
    • Früher: 52,4
    • Prognose: 47:00
  • 23:00 Uhr - Australisch - S&P Global Services PMI Finale (März)
    • Vorherige: 52,8
    • Prognose: 46,6

 

Dienstag, 07. April

  • 07:15 Uhr - Spanisch - S&P Global Services PMI (März)
    • Vorherige: 51,9
    • Prognose: 51,5
  • 07:15 Uhr - Spanisch - S&P Global Composite PMI (März)
    • Früher: 51,5
    • Prognose: 51,3
  • 07:50 Uhr - Französisch - S&P Global Composite PMI Finale (März)
    • Vorherige: 49,9
    • Prognose: 48,3
  • 07:50 Uhr - Französisch - S&P Global Services PMI Finale (März)
    • Vorher: 49,6
    • Prognose: 48,3
  • 07:55 Uhr - Deutsch - S&P Global Composite PMI Finale (März)
    • Früher: 53,2
    • Prognose: 51,9
  • 07:55 Uhr - Deutsch - S&P Global Services PMI Finale (März)
    • Vorherige: 53,5
    • Prognose: 51,2
  • 08:00 Uhr - Europa - S&P Global Composite PMI Finale (März)
    • Vorherige: 51,9
    • Wettervorhersage: 50,5
  • 08:00 Uhr - Europäische - S&P Global Services PMI Endgültigkeit (März)
    • Vorherige: 51,9
    • Prognose: 50,1
  • 08:30 Uhr – UK – S&P Global Composite PMI Finale (März)
    • Vorherige: 53,7
    • Prognose: 51
  • 08:30 UHR - VEREINIGTES KÖNIGREICH - S&P Global Services PMI Final (März)
    • Vorherige: 53,9
    • Prognose: 51,2
  • 12:30 Uhr - American - Durable Goods Bestellungen MoM (Februar)
    • Vorherige: 0 %
    • Prognose: 0,6 %
  • 14:00 Uhr - Kanadisch - Ivey PMI s.a (März)
    • Vorherige: 56,6
    • Prognose: 51

 

Mittwoch, 08. April

  • 07:30 Uhr - Europa - HCOB Construction PMI (März)
    • Früher: 46,0
    • Prognose: 46,6
  • 07:30 Uhr - Französisch - HCOB Construction PMI (März)
    • Vorherige: 43,9
    • Prognose: 45
  • 07:30 Uhr - Deutsch - HCOB Bau PMI (März)
    • Vorherige: 43,7
    • Prognose: 44,5
  • 08:30 Uhr – UK – S&P Global Construction PMI (März)
    • Vorherige: 44,5
    • Prognose: 47
  • 18:00 Uhr - Amerikanisch - FOMC Minutes

 

Donnerstag, 09. April

  • 05:00 Uhr - Japanisch - Verbrauchervertrauen (März)
    • Früher: 40,0
    • Prognose: 38
  • 06:00 Uhr - Deutsch - Handelsbilanz (Februar)
    • Früher: 21,2 Milliarden €
    • Prognose: €19,1 Mia.
  • 12:30 Uhr - American - Core PCE Price Index MoM (Februar)
    • Früher: 0,4 %
    • Prognose: 0,4 %
  • 12:30 Uhr - Amerika - BIP-Wachstumsrate QoQ Endgültigkeit (Q4)
    • Früher: 4,4 %
    • Prognose: 0,7 %
  • 12:30 Uhr - Amerikanisch - Personal Income MoM (Februar)
    • Früher: 0,4 %
    • Prognose: 0,4 %
  • 12:30 Uhr - Amerikanisch - Persönliche Ausgaben MoM (Februar)
    • Früher: 0,4 %
    • Prognose: 0,6 %
  • 22:30 Uhr – New Zelander – Business NZ PMI (März)
    • Früher: 55,0
    • Prognose: 55,6

 

Freitag, 10. April

  • 01:30 Uhr - Chinesisch - Inflationsrate im Jahresvergleich (März)
    • Früher: 1,3 %
    • Prognose: 1,1 %
  • 12:30 Uhr – Kanadisch – Arbeitslosenquote (März)
    • Früher: 6,7 %
    • Prognose: 6,90 %
  • 12:30 Uhr – Amerikanisch – Kerninflationsrate im Jahresvergleich (März)
    • Vorherige: 2,5 %
    • Prognose: 2,6 %
  • 12:30 Uhr – Amerika – Inflationsrate im Jahresvergleich (März)
    • Früher: 2,4 %
    • Prognose: 3,1 %
  • 14:00 Uhr - Amerikanisch - Michigan Verbraucherstimmung Prel (April)
    • Vorherige: 53,3
    • Prognose: 52,9

 

 

Wichtige Gewinnberichte, die man im Auge behalten sollte.

Mittwoch, 08. April

  • Delta Air Lines
  • Constellation-Brands

 

Quelle: The Wall Street Journal, Investing, Trading Economics, Reuters, TradingView und ActivTrades' Daten zum 3. April 2026

 

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