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Geopolitik bremst DAX-Bullen an Schlüsselmarke

Frank Sohlleder
24. February 2026

DAX-Zittern an der 25.000er-Marke: Bullen im Würgegriff der Geopolitik

 

Die Achterbahnfahrt im DAX geht in die nächste Runde und verlangt den Anlegern weiterhin starke Nerven ab. Einem positiven Tag folgt derzeit fast verlässlich ein negativer – und umgekehrt. Gemäß diesem Muster der letzten Handelstage müssten wir am heutigen Dienstag eigentlich wieder einen Freudensprung sehen, doch so simpel lässt sich das Parkett aktuell nicht vorhersagen. Der DAX hat Mühe, die 25.000 Punkte nachhaltig zu verteidigen, und rutschte zum Wochenstart mit einem Minus von 1,05 % wieder unter diese psychologische Bastion.

 

Lichtblick ifo-Index vs. Schatten des Iran-Ultimatums

 

Im Nahen Osten braut sich eine gefährliche Eskalation zusammen. Das von Donald Trump gesetzte Ultimatum an den Iran bezüglich des Nuklearprogramms lässt die Märkte sichtlich erzittern; die Nervosität ist förmlich greifbar. Dabei ging ein eigentlich positiver Fakt fast unter: Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Februar überraschend deutlich auf 88,6 Punkte. Die deutschen Konzernchefs scheinen also Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

 

Doch dieser konjunkturelle Hoffnungsschimmer reichte nicht aus, um den Index zu stabilisieren. Zu schwer wog die Schwäche des DAX-Schwergewichts SAP. Die Aktie verlor rund 2,9 % an Wert und sank auf 166,92 Euro. Wenn der "Platzhirsch" im Index schwächelt, haben es die Bullen doppelt schwer, das Ruder herumzureißen.

 

Showdown am Nachmittag: US-Daten und Tech-Giganten im Fokus

 

Der heutige Dienstag steht ganz im Zeichen wichtiger Impulse aus Übersee. Um 16:00 Uhr wird das US-Verbrauchervertrauen veröffentlicht – ein entscheidender Indikator dafür, wie es um die Kauflaune der Amerikaner wirklich bestellt ist. Zudem öffnet die Berichtssaison erneut ihre Pforten: Während hierzulande Fresenius Medical Care und MTU Aero Engines ihre vorläufigen Jahreszahlen präsentieren, blickt die Tech-Welt gespannt auf Apple (Hauptversammlung) und HP, die ihre Bücher offenlegen.

 

Charttechnisches Fazit: Geduldsprobe im Niemandsland

 

Technisch betrachtet befindet sich der DAX in einem richtungslosen Auf und Ab, das bei vielen Marktteilnehmern für blanke Nerven sorgt. Wir befinden uns in einem klassischen seitwärts verlaufenden Markt, der weiterhin enorme Geduld erfordert. Die Zone um 24.800 Punkte dient als erste Unterstützung, während die 25.250er-Marke als massiver Deckel fungiert. Politische Impulse könnten am Nachmittag den Ausschlag geben, ob die Bären das Ruder wieder komplett übernehmen oder ob der DAX erneut Anlauf auf die 25.000 nimmt.

 

 

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