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DAX unter Druck: Korrektur nach Rekordlauf?

Frank Sohlleder
15. January 2026

Realitätscheck im DAX: Folgt auf den Rekordrausch die kalte Dusche?

 

Die Vorahnungen vieler Marktbeobachter haben sich bewahrheitet: Am Mittwoch kehrte im Frankfurter Parkett die Schwerkraft zurück. Nach einer beeindruckenden Serie von acht gewinnbringenden Handelstagen in Folge geriet der DAX auf der Südseite unter Druck. Die Abwärtsbewegung verlief zwar moderat, doch der Rücksetzer unterstrich deutlich, dass die Luft jenseits der 25.500 Punkte dünner wird. Der Leitindex beendete den Tag mit einem Minus von 0,53 Prozent bei 25.286,24 Punkten.

 

Geopolitische Gewitterwolken: Iran und Grönland im Fokus

 

Während die wirtschaftlichen Fundamentaldaten zuletzt im Vordergrund standen, wird das Geschehen in den kommenden Tagen vermutlich wieder stärker von der Weltpolitik diktiert. Die Berichte über einen möglichen Umsturz im Iran und eine potenzielle US-Intervention sorgen ebenso für Unsicherheit wie die diplomatischen Spannungen rund um das US-Interesse an einer Übernahme Grönlands. Solche geopolitischen Unwägbarkeiten sind Gift für die Aktienmärkte, da sie die Risikoaversion der Investoren sprunghaft ansteigen lassen. In einem derart volatilen Umfeld ist defensives Agieren das Gebot der Stunde.

 

Adidas trotzt dem Trend – Merck wird durchgereicht

 

Bei den Einzelwerten bot sich am Mittwoch ein kontrastreiches Bild. Die Aktionäre von Merck erlebten einen bitteren Handelstag: Mit einem Abschlag von 1,4 Prozent bildete das Papier das Schlusslicht im DAX, dicht gefolgt von der Mercedes-Benz Group und dem Chemieriesen BASF. Auf der Sonnenseite hingegen konnte sich Adidas behaupten. Der Sportartikelhersteller sicherte sich mit einem Plus von 1,1 Prozent den Tagessieg und bewies relative Stärke gegenüber dem schwächelnden Gesamtmarkt.

 

Charttechnik: Price Action deutet auf weitere Abgaben hin

 

Aus technischer Sicht hat sich die Lage kurzfristig eingetrübt. Der Mittwoch bildete im Chart ein „tieferes Tief“ und ein „tieferes Hoch“ aus – in der Sprache der Price Action ein klassisches Signal für eine Fortsetzung der Korrektur. Anleger sollten nun genau beobachten, ob die Marke von 25.200 Punkten hält. Sollte der DAX darunter rutschen, rückt das Tagestief vom 09. Januar bei rund 25.100 Punkten als nächste signifikante Unterstützung in den Fokus.

 

 

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