Neue Rekorde, doch ein sicherer Aufstieg sieht anders aus
Am Donnerstag setzte der DAX erneut ein Zeichen und zwar bereits früh am Handelstag. Einem neuen Rekordhoch folgten schnell Gewinnmitnahmen, was den DAX auf den ersten Blick schwach erscheinen ließ. Am Ende des Handelstages konnte der Index immerhin noch 1,47 Prozent gewinnen und schloss mit einem Kurs bei 23.419 Punkten weiterhin stabil über 23.000 Punkten. Anlegern und Investoren muss allerdings bewusst sein, dass ein sicherer Aufstieg anders aussehen kann. Selbst die erwarteten Leitzinssenkungen der EZB gaben keinen nennenswerten Impuls.
Die Aktie der Deutschen Post setzte am Donnerstag ein Ausrufezeichen. Über 14 Prozent legte die Aktie zu. Zu verdanken hatte die Aktie dies dem Sparprogramm der DHL, welches bei den Anlegern und Investoren sehr gut ankam und entsprechend Kapital anzog. Auf Platz zwei folgte der Automobilzulieferer Continental mit einem Plus von über 6,7 Prozent. Die Ausnahmen der US-Zölle sorgen bei den Autmobilwerte allgemein für gute Stimmung.
Für den Ausblick am Freitag erscheint es dem Chartbild nach nicht unwahrscheinlich, dass weitere Gewinnmitnahmen auf dem Programm der Anleger und Investoren stehen könnten. Das würde für den DAX möglicherweise ein Abrutschen bedeuten. Es ist allerdings auch denkbar, dass allen Unkenrufen zum Trotz am Freitag seine Rally fortsetzen könnte.
Britischer Aktienindex kommt zunehmend in Bedrängnis - Pfund stark
Weiter in die Korrektur hat es am Donnerstag den britischen Aktienindex FTSE 100 gedrückt. Der Index schloss mit einem Minus von 0,7 Prozent und ist damit erneut an seinem Tief der Vorwoche angekommen. Nach einem schlechten Wirtschaftsbericht ist die Melrose Aktie um satte 17 Prozent in die Tiefe gerauscht. Allgemein haben die Anleger und Investoren in Großbritannien besorgt auf die Wirtschaftsberichte reagiert. Man möge einen weiteren Abverkauf noch nicht heraufbeschwören, doch die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur wird immer wahrscheinlicher. Sollte das Kursniveau unter 8.650 Punkte fallen, wäre dieses Szenario durchaus realistisch. Weiter im Aufwind hingegen ist das britisch Pfund, das seinen erfolgreichen Lauf fortsetzen kann. Zwar zaghafter, aber durchaus überzeugend, handelt das britische Pfund nun bei 1,288 knapp unterhalb der 1,29 US-Dollar. Doch Vorsicht ist geboten, denn bei 1,29 US-Dollar befindet sich ein dicker Widerstand, den es zu überwinden gilt.
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