DAX am Limit? Rekordjagd bei 25.500 Punkten vorerst gestoppt
Der deutsche Leitindex kennt aktuell scheinbar kein Halten, doch am Dienstagabend zeigten sich erste Risse in der bullischen Fassade. Auch wenn der DAX erneut ein frisches Allzeithoch bei 25.507 Punkten markierte, deutet vieles darauf hin, dass die Kraft der Bullen für diesen Vorstoß vorerst aufgebraucht ist. Unmittelbar nach dem Überschreiten der psychologischen Marke von 25.500 Punkten setzten spürbare Gewinnmitnahmen ein – ein klassisches Signal für eine dringend benötigte Atempause.
Startschuss der US-Berichtssaison: Banken übernehmen das Ruder
Am heutigen Mittwoch verlagert sich der Fokus der Anleger massiv in Richtung USA. Die großen US-Banken läuten traditionell die Earnings Season ein und fungieren als Frühwarnindikatoren für die globale Konjunktur. Mit den Quartalsberichten der Bank of America, Wells Fargo und der Citigroup wird sich zeigen, wie robust die Weltwirtschaft tatsächlich aufgestellt ist. Diese Ergebnisse dürften die Stimmung auf dem Frankfurter Parkett maßgeblich beeinflussen und könnten insbesondere die hiesigen Bankentitel in Volatilität versetzen.
Konjunktur-Check: US-Konsum und Erzeugerpreise im Fokus
Um 14:30 Uhr MEZ folgt der nächste Daten-Sturm aus Übersee. Auf der Agenda stehen die Erzeugerpreise, die als Vorläufer der Inflation gelten: Steigende Kosten für Produzenten landen letztlich fast immer im Geldbeutel der Konsumenten. Parallel dazu werden die Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Da der private Konsum rund 70 Prozent des US-Bruttoinlandsprodukts ausmacht, sind diese Zahlen der ultimative Gradmesser für die wirtschaftliche Gesundheit der Vereinigten Staaten.
Charttechnik: Gesunde Korrektur oder Trendwende?
Trotz der gestrigen Tagessieger Adidas, Symrise und Siemens Healthineers mahnt das charttechnische Bild zur Wachsamkeit. Der DAX ist heißgelaufen. Eine Korrektur wäre nach dieser rasanten Rallye nicht nur zu erwarten, sondern für die Stabilität des Trends sogar gesund. Anleger sollten nicht in Panik verfallen: Selbst ein Rücksetzer von bis zu 800 Punkten würde den übergeordneten Aufwärtstrend noch nicht gefährden. Es bleibt abzuwarten, ob der Markt heute „aushärtet“ oder ob die Neujahrseuphorie in eine notwendige Bereinigung übergeht.
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