In schnellen Märkten zählt nicht nur die richtige Richtung, sondern vor allem das Timing. Viele Trader kennen das Gefühl, zu früh einzusteigen oder eine Bewegung zu spät zu erwischen.
Genau hier setzt die Depth of Market (DOM) an. Sie zeigt in Echtzeit, wie viel Liquidität auf verschiedenen Preisniveaus liegt und wie aktiv Käufer und Verkäufer sind.
DOM Trading hilft Tradern, Marktbewegungen besser einzuordnen und Entry- und Exit-Entscheidungen präziser zu treffen. Für zusätzliche Marktstimmungen und kurzfristige Einschätzungen lohnt sich ein Blick auf unsere Nachrichten und Analysen.
Was ist DOM Trading und wie funktioniert es?
DOM Trading nutzt die Depth of Market, also die Markttiefe, um zu zeigen, wie viele Kauf- und Verkaufsorders auf einzelnen Preisniveaus liegen. Statt nur den aktuellen Kurs zu sehen, erkennen Trader, wo andere Marktteilnehmer aktiv werden möchten.
Ein normaler Preis-Chart zeigt nur, was bereits passiert ist. Die DOM zeigt dagegen, was jetzt im Orderbuch liegt: also die tatsächliche Liquidität im Markt. Das macht sie besonders wertvoll für Trader, die präzise Ein- und Ausstiege suchen.
In der DOM sehen Trader:
- die einzelnen Preisstufen
- die Ordergrößen auf jeder Stufe
- wie sich diese Größen in Echtzeit verändern
Praktisch bedeutet das: Unten stehen die Kauforders (Bid), oben die Verkaufsorders (Ask). Große Orderblöcke zeigen, wo viele Trader handeln möchten und wo der Markt wahrscheinlich reagiert.
Depth of Market, Orderbuch und Markttiefe verstehen
Die Markttiefe zeigt, wie stark Kauf- oder Verkaufsinteresse auf einzelnen Preisniveaus ist. Große Orderblöcke können kurzfristig wie Unterstützung oder Widerstand wirken und geben Hinweise darauf, wie aktiv Marktteilnehmer handeln.
Trader achten dabei vor allem auf:
- Ordergrößen: Große Kauforders deuten auf Käuferinteresse hin. Große Verkaufsorders zeigen möglichen Verkaufsdruck.
- Gestapelte Liquidität: Wenn mehrere Preisstufen hohe Volumen aufweisen, spricht das für erhöhte Aktivität.
- Veränderungen im Orderbuch: Werden Orders schnell hinzugefügt oder entfernt, verändert sich das Kräfteverhältnis zwischen Käufern und Verkäufern.
Diese Informationen helfen Tradern, die kurzfristige Absicht anderer Marktteilnehmer besser einzuschätzen. Depth of Market Trading zeigt damit nicht nur, wo der Preis steht, sondern auch, welche Kräfte dahinter wirken.
Wie DOM Trading das Entry-Timing verbessert
Viele Trader nutzen DOM Trading, um präziser in den Markt einzusteigen. Die DOM zeigt, wo Liquidität liegt und wie der Markt auf bestimmte Preiszonen reagiert. Dadurch erkennen Trader früher, ob ein Level gehalten wird oder ob der Markt an Kraft verliert.
Wichtige Hinweise für bessere Entries:
Liquiditätszonen erkennen
Große Kauforders können kurzfristige Unterstützung bilden. Trader warten häufig, bis der Markt diese Zone testet, und beobachten, ob die Orders bestehen bleiben oder schnell ausgeführt werden.
Absorption beobachten
Erreicht der Preis ein Level, an dem große Orders liegen, aber der Markt bewegt sich kaum weiter, spricht das für Absorption. Das kann ein Hinweis darauf sein, dass Käufer oder Verkäufer aktiv verteidigen und eine Umkehr möglich wird.
Reaktionen auf Preisniveaus prüfen
Wenn ein Level mehrfach gehalten wird, steigt die Wahrscheinlichkeit eines stabilen Einstiegs. Trader achten darauf, wie schnell Orders gefüllt werden und ob neue Liquidität nachkommt.
Für zusätzliche kurzfristige Marktimpulse lohnt sich ein Blick auf Market Buzz.
DOM Trading für bessere Exits und Risikomanagement nutzen
Die Depth of Market hilft nicht nur beim Einstieg, sondern auch beim Ausstieg. Trader beobachten, wie sich die Liquidität verändert, um Exit-Entscheidungen besser zu timen und Risiken früh zu erkennen.
Wichtige Hinweise für Exits:
Liquidität nimmt ab
Wenn Kauforders verschwinden, lässt die Unterstützung nach. Trader prüfen, ob der Markt an Stärke verliert.
Orderbuch wird dünner
Weniger Liquidität führt oft zu stärkeren Schwankungen. Viele Trader sichern Gewinne früher, bevor die Volatilität steigt.
Gegenorders steigen
Tauchen plötzlich viele Verkaufsorders auf, kann ein Trend an Momentum verlieren. Das ist häufig ein Signal für einen möglichen Ausstieg.
DOM Trading unterstützt damit ein aktives Risikomanagement. Mehr dazu finden Sie in unserem Leitfaden zum Risikomanagement.
DOM Trading Strategie für kurzfristige Trader
Kurzfristige Trader nutzen Depth of Market Trading, um schnelle Entscheidungen zu treffen. Eine einfache DOM-Strategie konzentriert sich nämlich darauf, Liquidität zu lesen und Marktreaktionen richtig einzuordnen.
- Handeln an Liquiditätszonen: Erreicht der Preis ein Niveau mit hoher Liquidität, reagiert der Markt oft deutlich. Trader beobachten, ob Orders bestehen bleiben oder schnell ausgeführt werden, bevor sie einsteigen.
- Dünne Orderbücher vermeiden: Wenn nur wenige Orders im Orderbuch stehen, können kleine Trades große Bewegungen auslösen. Trader meiden solche Phasen, weil das Risiko unvorhersehbarer Schwünge steigt.
- Reaktionen beobachten: Wie schnell Orders gefüllt oder entfernt werden, zeigt, wie aktiv der Markt ist. Schnelle Veränderungen deuten auf Momentum hin, langsame auf Zurückhaltung.
Diese einfachen Regeln helfen, bessere Entries und Exits zu finden, ohne komplexe Modelle zu verwenden.
Depth of Market Trading – FAQ
Was ist Depth of Market?
Depth of Market zeigt die Kauf- und Verkaufsorders auf verschiedenen Preisniveaus. Sie macht sichtbar, wie viel Liquidität im Markt liegt.
Was bedeutet DOM Trading?
DOM Trading nutzt die Markttiefe, um Entry- und Exit-Timing zu verbessern. Trader beobachten Ordergrößen und Veränderungen im Orderbuch.
Wie hilft DOM beim Entry-Timing?
DOM hilft Tradern dabei, zu sehen, wo Liquidität liegt und wie der Markt auf bestimmte Preiszonen reagiert. Das erleichtert präzise Einstiege.
Kann DOM Trading beim Risikomanagement helfen?
Ja, DOM Trading kann beim Risikomanagement helfen. So zeigen Veränderungen im Orderbuch, wann Unterstützung nachlässt oder Verkaufsdruck steigt.
Ist DOM nur für Profis geeignet?
Nein, auch Einsteiger können DOM Trading nutzen, wenn sie die Grundlagen der Markttiefe verstehen.
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