DAX am Tor zur Ewigkeit: Die 25.000er-Schallmauer zum Greifen nah
Der Rekord-Rausch am deutschen Aktienmarkt findet kein Ende. Am Dienstag knüpfte der DAX nahtlos an seine beeindruckende Performance vom Wochenstart an und zementierte ein weiteres historisches Allzeithoch bei 24.969 Punkten. Damit fehlen dem Leitindex lediglich 31 Zähler, um die prestigeträchtige psychologische Schallmauer von 25.000 Punkten zu durchbrechen. Es scheint nur noch eine Frage von Stunden oder Tagen zu sein, bis dieser Meilenstein fällt. Interessanterweise reagierte der Markt kaum auf die leicht gesunkene Inflation in Deutschland – ein Zeichen dafür, dass die Anleger ihren Fokus bereits auf andere globale Treiber gerichtet haben.
Zinshoffnung vs. Geopolitik: Woher kommt der nächste Impuls?
Doch Vorsicht ist geboten: Historisch betrachtet lösen derartige Rekordmarken oft eine Welle von Gewinnmitnahmen aus. Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn der Index nach einem kurzen „Überschießen“ über die 25.000er-Marke scharf korrigiert. Während die erste Neujahrseuphorie allmählich ihren Höhepunkt erreicht, rücken fundamentale Aspekte wieder in den Vordergrund.
Am heutigen Mittwoch blickt die Finanzwelt um 11:00 Uhr gespannt auf die Inflationsdaten aus der Eurozone. Erwartet wird ein Wert von exakt 2,0 Prozent. Da dies punktgenau im Zielkorridor der EZB liegt, dürften kaum neue Zinssenkungsfantasien geweckt werden. Wesentlich mehr „Zündstoff“ bieten die US-Arbeitsmarktdaten des Dienstleisters ADP. Sollte sich die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt weiter verschärfen, könnte der Markt dies als Signal für frühere Leitzinssenkungen der Federal Reserve werten – der perfekte Treibstoff für den DAX, um über die 25.000er-Marke zu fliegen.
Ölpreis-Schock durch Venezuela: Gefahr für energieintensive Werte
Ein dunkler Schatten fällt jedoch von der geopolitischen Seite auf das Parkett. Die angespannte Situation in Venezuela treibt die Ölpreise nach oben und schürt die Angst vor steigenden Energiekosten. Dieser Kostendruck könnte die Euphorie an den Aktienmärkten bremsen. Insbesondere energieintensive DAX-Titel wie BASF oder der Automobilzulieferer Continental könnten unter Druck geraten, sollte sich die Versorgungslage verschärfen. Anleger sollten daher trotz der Rekordjagd die Rohstoffmärkte genauestens im Auge behalten.
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