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Trump Davos Zuckerbrot Deal hebt DAX

Frank Sohlleder
22. January 2026

Trump in Davos: Ein Hauch von „Zuckerbrot“ lässt den DAX aufatmen


Das Weltwirtschaftsforum in Davos scheint sich einmal mehr zur perfekten Bühne für den US-Präsidenten Donald Trump zu entwickeln. Während die Märkte zu Wochenbeginn noch unter dem Schock massiver Zolldrohungen im Zusammenhang mit dem Grönland-Konflikt litten, sorgten Trumps jüngste Töne am Mittwoch für eine spürbare Entspannung. Auch wenn belastbare Details noch Mangelware sind, spricht der US-Präsident bereits von einem „fantastischen Deal für alle“. Die Anleger reagierten prompt: Der DAX stabilisierte sich nach den jüngsten Verlusten und beendete den Handelstag mit einem leichten Plus von 1,15 % bei 24.867 Punkten.

Das Trump-Muster: Erst die Peitsche, dann der Deal


Das Verhandlungsmuster des US-Präsidenten tritt in Davos deutlicher denn je zutage. Erst wird maximaler Druck aufgebaut – in diesem Fall durch die Drohung mit Strafzöllen von bis zu 25 % auf europäische Importe –, um die Gegenseite an den Verhandlungstisch zu zwingen. Sobald das „Zuckerbrot“ in Form vager Einigungen oder eines „Rahmenabkommens“ präsentiert wird, atmen die Märkte auf.

Donald Trump beherrscht dieses Spiel der Abhängigkeiten wie kaum ein Zweiter. Er hält die Weltordnung in Atem, sorgt jedoch gleichzeitig dafür, dass die Börsen nicht völlig kollabieren. Aktuellen Berichten zufolge habe er eine militärische Eskalation in der Grönland-Frage ausgeschlossen, was die Risikoaversion der Investoren schlagartig senkte.

Trendwende oder nur ein kurzes Luftholen?


Nachdem der DAX am Dienstag noch gefährlich nah an die 24.500er-Marke gerutscht war, deutet der späte Kursanstieg am Mittwoch auf eine vorläufige Trendwende hin. Viele Marktteilnehmer gehen nun davon aus, dass die Korrektur ihr Ende gefunden hat. Doch Vorsicht ist geboten: Ein echtes Ergebnis der Verhandlungen lässt noch auf sich warten. Überraschungspotenzial bleibt inklusive, solange die „letzten Details“ zwischen den USA, Dänemark und der NATO ungeklärt sind.

Fazit: Das Auge bleibt am Newsticker


Charttechnisch hat der DAX die wichtige Unterstützung bei 24.500 Punkten vorerst verteidigt. Solange keine Dementis aus Washington oder Brüssel folgen, könnte die Reise in Richtung Norden nun wieder aufgenommen werden. Dennoch sollten Anleger wachsam bleiben: Die Verhandlungstaktiken der US-Regierung sind extrem dynamisch. Was heute als „fantastischer Deal“ gefeiert wird, kann morgen durch einen einzigen Social-Media-Post wieder in Frage gestellt werden.

 

 

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