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Positive und negative Korrelation: Korrelationsbrüche handeln

17. June 2026

Positive und negative Korrelation: So handeln Sie Korrelationsbrüche im Trading

 

Jede Entwicklung auf dem Finanzmarkt hat Auswirkungen auf seine einzelnen Bereiche. Sie sind eng miteinander verbunden und reagieren in bestimmten Verhältnissen zueinander. Ob Währungen, Aktien oder Rohstoffe: Isolierte Betrachtungen sind kaum vorhanden.

 

Im Fachjargon wird dieses Miteinander als Marktkorrelation bezeichnet. Hierbei wird zwischen positiver und negativer Korrelation unterschieden. Entwickeln sich zwei Vermögenswerte in die gleiche Richtung, ist von einer positiven Korrelation die Rede. Eine negative Korrelation interpretieren Sie dadurch, dass sich Kurse voneinander wegbewegen.

 

Aus diesen Zusammenhängen eine statische Konstante abzuleiten, kann in die Irre führen. Zwar lassen sich anhand der Entwicklungen Strategien besser planen, doch Marktphasen bergen stets ein unerwartetes Risiko.

 

So können Kurse anders verlaufen als gedacht oder sich auch vollständig auflösen. In solchen Fällen wird von einem Korrelationsbruch gesprochen. Ein Phänomen, das selten auftritt, aber für den Worst Case einkalkuliert werden sollte.

 

Darum geht es in unserem Artikel

 

Solche Abweichungen zu finden und zu erkennen, kann Ihnen im Handel bei guter Strategie und aufmerksamem Scannen mögliche Vorteile einbringen. Hierbei sticht der CFD-Handel hervor, der solche Situationen hervorragend bedient.

 

In unserem Artikel über die Korrelation im Trading beantworten wir wichtige Fragen zu dem umfangreichen Thema, damit Sie Ihre Strategie optimieren. So können Sie CFDs mit allen Optionen und Möglichkeiten nutzen.

 

Positive vs negative Korrelation im Trading

 

Die Korrelation zeigt, ob und wie stark sich deren Preise gemeinsam bewegen. Um für positive und negative Korrelation ein Beispiel zu nennen, reicht der Blick in den Alltag: Reagieren zwei Dinge zur gleichen Zeit, scheint eine Verbindung zu bestehen.

 

Eine positive Korrelation erkennen Sie, wenn zwei Märkte in die gleiche Richtung wachsen oder fallen. Steigen beispielsweise die Preise von Rohstoffen, ist auch ein Anstieg bei Unternehmen dieser Branchen auszumachen.

 

Und was bedeutet eine negative Korrelation? Von dieser Entwicklung wird gesprochen, wenn sich zwei Vermögenswerte voneinander entfernen. Als anschauliches Beispiel hilft die Verbindung zwischen Aktien und Gold. Fallen die Aktienpreise, steigt der Goldpreis oft an.

 

Händler beobachten solche Zusammenhänge der Märkte sehr akribisch. Anhand von Charts und Mustern lassen sich die Verbindungen zügig ermitteln und helfen, den nächsten Schritt für die eigene Strategie zu ermitteln.

 

Marktkorrelation und Anlageklassen erklärt

 

Wie zuvor erwähnt, kann Korrelation im Trading in verschiedenen Kombinationen auftauchen. Dabei gibt es ganz klassische Verbindungen wie Aktien und Währungen. Es lassen sich darüber hinaus noch weitere Paarungen ausmachen.

 

Zu den typischen Verbindungen gehören:

  • Währungen wie Euro und Dollar
  • Indizes wie S&P 500 und Nasdaq 100
  • Kombinationen wie Gold und Währungen
  • Anleihenrendite und Anleihenkurse

 

Die unterschiedlichen Anlageklassen beeinflussen sich gegenseitig. Eine positive Korrelation kann beide Seiten stärken. Negative Korrelation in ihrer Bedeutung zu erkennen, kann dagegen schwieriger sein. So beeinflussen steigende Ölpreise die Kosten für Unternehmen und belasten auf diesem Wege Aktienindizes.

 

Bewegungsmuster zwischen den Anlageklassen zu analysieren, erfordert Übung und ein ganzheitliches Verständnis für den Markt. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass wirtschaftliche Ereignisse oder geopolitische Veränderungen alles verändern können. Dieser mögliche Umschwung sollte stets als Risikofaktor im Hinterkopf bleiben.

 

Sie sollten daher stets angemessen reagieren und Ihre Strategie auf die gegebenen Umstände anpassen. Dadurch können Sie eine positive Korrelation erkennen oder schneller agieren, wenn eine negative Korrelation vorliegt.

 

Korrelation Trading Strategie und wie Trader sie nutzen

 

Sie als Händler sollten Marktkorrelationen nutzen, um wichtige Entscheidungen schneller zu treffen. Wenn zwei Vermögenswerte normalerweise gemeinsam steigen oder fallen, kann diese positive Korrelation zur Bestätigung eines Trends dienen.

 

Umgekehrt kann eine Abweichung in Form der negativen Korrelation ein deutlicher Hinweis darauf sein, dass sich ein Trend abschwächt. Es ist keineswegs unüblich, dass Veränderungen bevorstehen.

 

Beachten Sie zudem die aktive Risikostreuung. Damit minimieren Sie unberechenbare Entwicklungen. Eine Strategie ist es, Vermögenswerte mit unterschiedlicher oder negativer Korrelation bewusst zusammenzustellen. Dadurch wird Ihr Portfolio stabiler und Sie etablieren einen guten Ausgleich.

 

Scharfer Blick im Trading

 

Die Beobachtung positiver und negativer Korrelation setzt voraus, dass stets zwei unterschiedliche Märkte im Fokus sind. Erkennen Sie auf einem Markt eine Veränderung, kann dies Ihre Chance sein, frühzeitig auf dem anderen Markt zu reagieren. Dies erfordert eine schnelle Auffassungsgabe.

 

Sie lernen, dass Veränderungen die Marktbedingungen nachhaltig bestimmen. Kontinuierliches Beobachten und Scannen gehört somit zum täglichen Handeln dazu und schärft Ihre Auffassungsgabe für ungewöhnliche Trends. Nicht immer einfach zu erkennen, aber mit der Zeit registrieren Sie Anhaltspunkte frühzeitig.

 

So handeln Sie Korrelationsbrüche in CFDs

 

Einen Korrelationsbruch erkennen Sie an folgenden Merkmalen:

  • zwei Vermögenswerte verhalten sich anders als gewohnt
  • stabiles Verhältnis bricht
  • bekanntes Muster kehrt sich um
  • verursacht durch neue wirtschaftliche Entwicklungen oder überraschende Marktreaktionen

 

Händler reagieren auf Brüche unterschiedlich. Für einige Trader ist es eine Chance, andere spekulieren auf eine Wiederherstellung der Norm. Weiterhin gibt es noch die Gruppe, die einen bisher ungeahnten Trend erkennt.

 

Mit Korrelationsbrüchen gehen stets Risiken einher. Aufgrund der fehlenden Anhaltspunkte, die bekannte Muster bieten, ist es immer ein Suchen und Finden der passenden Strategie. Umso wichtiger ist es, in dieser Situation flexibel zu bleiben.

 

Korrelation Trading FAQs für Einsteiger

 

Alle wichtigen Informationen zur positiven und negativen Korrelation mit Beispielen haben wir Ihnen im Leitfaden an die Hand gegeben. Es sind dennoch Fragen offen? In unseren FAQs fassen wir die wichtigsten Fakten noch einmal für Sie zusammen.

 

Wie werden Korrelationen ausgedrückt?

Korrelationen werden auf einer Skala zwischen −1 und +1 bewertet. Werte, die zwischen 0,7 und 0,9 liegen, werden als stark definiert. Darunter liegende Abweichungen klassifizieren sich von mittleren Zusammenhängen bis hin zu geringem oder gar keinem Zusammenhang.

 

Warum ist Korrelation nicht immer kausal?

Aufgrund der Verbindung zweier Vermögenswerte wird fälschlicherweise oft angenommen, dass sich diese auch direkt beeinflussen. Allerdings fließen in einigen Fällen auch externe Faktoren ein, wodurch die Entwicklung bestimmt wird und die kausale Verbindung aufgehoben wird.

 

Welche Dinge muss ich beim Handel mit Korrelation beachten?

Eine detaillierte Marktanalyse ist wichtig. Ebenfalls sollte das Risiko auf verschiedene Zusammenhänge verteilt werden. Somit lassen sich potentielle Verluste auffangen und durch vielversprechendere Chancen ausgleichen. Jeder Händler muss seine eigene Strategie entwickeln, die zu seinem Stil und Ziel passt.

 

 

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