Bullenmarkt vor dem Fed-Check: Zitterpartie oder Fortsetzung der DAX-Rally?
Nach einer Phase der Stabilisierung am vergangenen Wochenende atmen Anleger im Frankfurter Parkett erst einmal auf. Der DAX startet mit einer gesunden Portion Optimismus in die neue Handelswoche – eine Woche, die es in sich hat. Während geopolitische Spannungen im Hintergrund schwelen, richten sich alle Augen auf Mittwochabend. Dann wird Fed-Chef Jerome Powell den ersten Zinsentscheid des Jahres 2026 verkünden.
Statistisch gesehen stehen die Chancen für einen freundlichen Wochenauftakt gut. Oftmals preisen die Märkte im Vorfeld einer solchen Entscheidung ein „wirtschaftsfreundliches“ Szenario ein. Doch hier liegt die Gefahr: Sind die Erwartungen an die US-Notenbank zu hoch gesteckt, folgt auf die Entscheidung häufig die Ernüchterung. Ein „Sell on Good News“ oder eine Enttäuschung über einen zu vorsichtigen Zinspfad könnten den DAX kurzfristig wieder unter Druck setzen.
Geopolitischer Pulverdampf: Iran und Ukraine im Fokus
Trotz der geldpolitischen Dominanz bleibt die Weltlage instabil. Besonders die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran gleichen aktuell einem Pulverfass. Sollte es hier zu einer militärischen Eskalation kommen, würde dies die Aktienmärkte weltweit und unmittelbar in den „Risk-off“-Modus zwingen. Steigende Ölpreise und eine Flucht in sichere Häfen wie Gold wären die logische Folge.
Parallel dazu gibt es jedoch einen vorsichtigen Hoffnungsschimmer im Osten: Erstmals seit langer Zeit sind Bilder von direkten Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine unter US-Vermittlung um die Welt gegangen. Auch wenn substanzielle Änderungen bisher ausbleiben, könnte ein diplomatischer Durchbruch das lang ersehnte Startsignal für eine nachhaltige Entlastungsrallye sein.
Charttechnik: Die 25.000er-Marke als Zünglein an der Waage
Technisch gesehen bleibt die Lage spannend. Der DAX kämpft aktuell darum, die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten nachhaltig zurückzuerobern. In Kombination mit den Quartalszahlen der US-Tech-Giganten wie Microsoft und Meta, die ebenfalls in dieser Woche anstehen, ist mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Anleger sollten defensiv positioniert bleiben und die Stopp-Loss-Marken eng nachziehen.
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