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DAX seitwärts: Trump-Diplomatie, Chemie-Aktien und Charttechnik

Frank Sohlleder
05. February 2026

DAX tritt auf der Stelle: Hoffen auf den Trump-Diplomatie-Effekt

 

Der deutsche Leitindex präsentierte sich am Mittwoch weiterhin unentschlossen und von einer leicht abwärts gerichteten Tendenz geprägt. Der Xetra-Schlusskurs lag bei 24.603 Punkten, was einem Tagesminus von 0,73 Prozent entspricht. Trotz zeitweiser Stabilisierungsversuche am Nachmittag fehlte dem Markt die Kraft für einen nachhaltigen Ausbruch nach oben, da die Vorsicht angesichts der geopolitischen Lage und durchwachsener Unternehmensnachrichten dominiert.

 

Oman-Gipfel in Sicht: Trump und Iran setzen auf Annäherung

 

Für einen Hoffnungsschimmer sorgten erst nachbörsliche Schlagzeilen aus der Geopolitik: Übereinstimmenden Berichten zufolge hat US-Präsident Donald Trump einem Treffen mit Vertretern des Irans im Oman zugestimmt. Diese überraschende diplomatische Öffnung sorgte im späten Handel für positive Impulse und könnte dem DAX für die verbleibenden zwei Handelstage der Woche den dringend benötigten Rückenwind verleihen. Ein wichtiger technischer Lichtblick: Das Tagestief vom Dienstag wurde am Mittwoch nicht unterboten, was die Chance auf eine Stabilisierung wahrt.

 

Symrise-Sprint vs. BASF-Rücksetzer: Chemie-Sektor im Fokus

 

Innerhalb der Einzelwerte stachen am Mittwoch die Aktien der Symrise AG hervor. Mit einem kräftigen Plus von 4,7 Prozent setzte sich das Papier an die Spitze der DAX-Liste. Zwar ändert dieser Kurssprung am übergeordneten Abwärtstrend der Aktie momentan noch wenig, doch technisch ist ein solcher Sprint oft ein erstes Anzeichen für aufkommendes Momentum.

 

Ganz am Ende der Tabelle fanden sich hingegen die Titel der BASF AG wieder, die mit einem Minus von 1,3 Prozent die rote Laterne trugen. Im Gegensatz zu Symrise blicken BASF-Aktionäre jedoch auf eine insgesamt sehr positive Entwicklung in den letzten Wochen zurück, weshalb das gestrige Minus eher als gesunde Gewinnmitnahme verbucht werden kann.

 

Charttechnisches Fazit: Hängepartie mit fallenden Hochs

 

Aus charttechnischer Sicht bleibt das Bild im DAX durchwachsen. Der Index pendelt weiterhin innerhalb der Handelsspanne vom Montag, schafft es jedoch nicht, neue Tageshochs zu markieren. Stattdessen zeichnen sich im kurzfristigen Bereich fallende Hochs und fallende Tiefs ab – eine Konstellation, die klassischerweise für weiteren Verkaufsdruck spricht. Solange der DAX jedoch oberhalb des Montagstiefs schließt, bleibt das Szenario einer positiven Wende intakt.

 

 

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