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DAX-Ausverkauf eskaliert: Droht jetzt die Panik?

Frank Sohlleder
23. March 2026

Brechen im DAX nun alle Dämme? Blutroter Hexensabbat schockt das Parkett

 

Eine tiefrote Woche gipfelte am vergangenen Freitag in einem wahren Ausverkauf. Wer gehofft hatte, der große Verfallstag – der berüchtigte Hexensabbat – könnte das Abwärtsgespenst vertreiben und für eine Stabilisierung sorgen, wurde bitter enttäuscht. Mit einem satten Minus von 3,38 Prozent verabschiedete sich der DAX aus dem Handel und hinterließ auf dem Frankfurter Parkett fassungslose Gesichter. Setzt nun die nackte Panik bei Anlegern und Investoren ein? Die Gefahr ist absolut real: Wenn jetzt vollends alle Dämme brechen, werden die Papiere der 40 DAX-Konzerne sprichwörtlich unlimitiert auf den Markt geworfen. Das fatale Problem bei solchen emotionalen Überreaktionen ist der gewaltige Angebotsüberschuss. Wenn die Käuferseite austrocknet und die Nachfrage diesen gigantischen Verkaufsdruck nicht mehr absorbieren kann, beschleunigt sich die Abwärtsspirale dramatisch.

 

Milliarden-Vernichtung: SAP und Deutsche Bank im freien Fall

 

Wie brutal dieser Ausverkauf wütet, zeigt ein Blick auf die prominentesten Verlierer. Richtig dick im Minus steckt das unverzichtbare DAX-Schwergewicht SAP. Der Software-Gigant hat in den vergangenen drei Monaten erschreckende 26,9 Prozent – und damit mehr als ein Viertel seines gesamten Börsenwerts – in Luft aufgelöst. Dicht auf den Fersen folgt die Deutsche Bank, die als zweitgrößter Verlierer des vergangenen Quartals mit einem Abschlag von 25,3 Prozent ebenfalls ein Viertel ihrer Marktkapitalisierung einbüßte. Wenn solche fundamentalen Zugpferde kapitulieren, ziehen sie den gesamten Index gnadenlos mit in den Abgrund.

 

Ausblick: Technischer Handel und der magnetische Sog der 21.480 Punkte

 

Für die neu angebrochene Handelswoche müssen wir uns auf einen stark technisch getriebenen Markt einstellen. Die massiven fundamentalen Schocks und die restriktiven Zinsentscheidungen der globalen Notenbanken sind vorerst eingepreist. Nun muss der Markt diese bittere Pille erst einmal verdauen. Doch das Momentum zeigt gnadenlos nach unten. Für den heutigen Montag muss zunächst zwingend davon ausgegangen werden, dass die Reise gen Süden noch nicht beendet ist. Das nächste signifikante charttechnische Ziel und die erste echte Unterstützung warten erst bei 21.480 Punkten. Hier klafft noch ein offenes Aufwärts-Gap vom 23. April 2025. Sollte der Index dieses Level ansteuern, würde sich einmal mehr die alte eiserne Börsenweisheit bestätigen: Irgendwann wird jede Kurslücke geschlossen.

 

 

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