DAX knackt die 25.000: Nvidia-Rausch und Genfer Nervenkrimi
Es war fast mit Ansage: Der DAX hat sich zur Wochenmitte wieder über die psychologisch so wichtige 25.000-Punkte-Marke geschoben. Die Anleger und Investoren waren am Mittwoch sichtlich in Geberlaune und ließen den Leitindex mit einer starken Performance von 0,76 Prozent bei 25.175,69 Punkten aus dem Handel gehen. Die SAP-Aktie sicherte sich mit einem Plus von 0,9 Prozent den Titel als Tagessieger, noch bevor die mit Spannung erwarteten Zahlen des KI-Giganten Nvidia über die Ticker liefen. Die Botschaft war klar: Vorschusslorbeeren für den "Dampfmacher" der Tech-Welt.
Nvidia liefert ab: 73 Prozent Umsatzsprung befeuern die Börsenparty
Und Nvidia hat geliefert – und wie! Das Unternehmen pulverisierte die Erwartungen mit einem weiteren Rekordquartal und vermeldete einen massiven Umsatzsprung von 73 Prozent auf über 68 Milliarden US-Dollar. Auch die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr lassen die Herzen der Analysten höherschlagen. Auf dem Papier scheint die Sache klar: Die KI-Börsenparty kennt kein Ende.
Doch die erfahrene Börsenweisheit mahnt zur Vorsicht: Kann das wirklich so einfach sein? Oft folgt auf einen solchen Hype eine Phase der Gewinnmitnahmen, sobald der erste Staub sich gelegt hat. Sollte die Nvidia-Aktie nach dem ersten Freudensprung gen Süden drehen, könnte es auch für den DAX turbulent werden. Der Index klopft nämlich gerade erneut am massiven Widerstand bei 25.250 Punkten an. Diesen Deckel gilt es nun nachhaltig zu sprengen.
Schicksalstage in Genf: Letzte Chance für die Diplomatie?
Während die Algorithmen die Nvidia-Zahlen verdauen, richten sich die Augen und Ohren der Marktteilnehmer in den nächsten Tagen nach Genf. Dort finden die entscheidenden Atomgespräche statt. Gelingt es den USA und dem Iran trotz gegenseitiger Drohgebärden und einem im Raum stehenden Ultimatum, eine Einigung zu erzielen? Es ist vermutlich eine der letzten Chancen, einen drohenden US-Angriff und damit einen neuen, verheerenden Krieg im Nahen Osten abzuwenden. Ein Scheitern der Gespräche würde Schockwellen durch die Märkte senden und den Ölpreis unkontrolliert steigen lassen.
Charttechnisches Fazit: Der Funke muss überspringen
Technisch ist alles für den Sprung über das bisherige Hoch angerichtet. Der DAX lauert in Schlagdistanz zum Widerstand bei 25.250 Punkten. Was jetzt noch fehlt, ist der finale, zündende Impuls. Waren es die Nvidia-Top-Ergebnisse von gestern Abend oder wird erst eine diplomatische Lösung im Atomstreit das Tor zu neuen Allzeithochs endgültig aufstoßen? Die kommenden 48 Stunden werden die Antwort liefern.
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