Date: 18. Januar 2019

Seit Jahreswechsel ist das weiße Gold plötzlich wieder bei den Anlegern gefragt. Ausgehend von der 200-Tage-Linie bei 11,89 US-Cents je Pfund erholte sich der Zuckerpreis in den vergangenen 10 Tagen dynamisch und kletterte am Mittwoch sogar auf den höchsten Stand seit 5. November.

 

Auslöser für den jüngsten Preisanstieg war die Abwärtsrevision der 2018/19 Exportschätzung für Indien von 3,0 Millionen metrische Tonnen auf 2,8 Millionen metrische Tonnen von Marex Spectron. Das berichtete das Finanzportal Investing.com.

 

Aber auch die Meldung vom Zuckerrohr-Industrieverband Unica, wonach die Zuckerproduktion in der brasilianischen Region Center-South im Dezember auf das Jahr hochgerechnet um 26,5 Prozent auf 26,339 Millionen metrische Tonnen zurückgegangen ist, verlieh den Zuckerpreisen deutlich Aufwind.

 

Durch die charttechnische Brille betrachtet ergeben sich durch die jüngste Erholungsbewegung neue Opportunitäten auf der Oberseite, auch weil der trendfolgende MACD ein neues Kaufsignal erzeugt hat. Darüber hinaus handelt Zuckerpreis über all seinen relevanten gleitenden Durchschnitten in Form der letzten 38, 90 und 200 Tage.

 

Um die jüngsten Verlaufshochs bei 14,24 US-Cents erneut zu testen, bedarf es eines Spurts über das 61,8% Fibonacci-Retracement des gesamten Abwärtsimpulses von Ende Oktober 2018 bis Anfang Januar 2019 bei 13,24 US-Cents.

 

Auf der Unterseite gilt es dagegen ein Abgleiten unter die Glättungslinien bei 12,59 bis 12,50 US-Cents zu vermeiden, da sich Anleger ansonsten auf ein Wiedersehen mit der zuletzt gebrochenen Abwärtstrendlinie bei 12,24 US-Cents einstellen müssten.

 

Malte Kaub

 

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