Marktanalyse

Zuckerpreis mit Rücklauf an gebrochenen Aufwärtstrendkanal

Für den internationalen Zuckerpreis geht es seit Mitte September wieder spürbar aufwärts. Die Gründe dafür liegen in den Angebotssorgen der Marktteilnehmer, was den Preis für das weiße Gold kurzzeitig auf den höchsten Stand seit Februar hochschnellen ließ.

 

Zum einen hat Green Pool seine Prognose für ein Defizit an Zucker auf dem Weltmarkt im Erntejahr 2019/20 hochgesetzt. Zuvor hatte bereits die US-Großbank J.P. Morgan ihre Schätzungen für ein Defizit erhöht. Recht trockene Bedingungen im viertgrößten Zuckerproduzenten auf der ganzen Welt, Thailand, unterstützten die Zuckerpreise ebenfalls. Fundamental betrachtet spricht aktuell also einiges für höhere Zuckerpreise.

 

Auch durch die charttechnische Brille betrachtet ist dem Zuckerpreis ein Befreiungsschlag gelungen. Schließlich ist er zum ersten Mal seit knapp einem Jahr über die Obergrenze seines Abwärtstrendkanals (akt. bei 12,23 US-Cents) gestiegen. Als i-Tüpfelchen wurden die drei maßgeblichen Glättungslinien der letzten 38, 90 und 200 Tage übersprungen.

 

Die technischen Indikatoren auf täglicher Basis senden freundliche Signale: zwar verliert der MACD allmählich wieder an Schwung, was auf eine Konsolidierung hinweisen könnte, aber er hält sich oberhalb seiner Nulllinie. Gleiches gilt für den RSI, der gerade seine überkauften Marktbedingungen abbaut, aber weiterhin freundlich zu interpretieren ist, solange er oberhalb von 50 oszilliert.

 

Mit dem aktuellen Rücksetzer an die gebrochene Obergrenze des Aufwärtstrendkanals bei 12,23 US-Cents bietet sich eine mögliche Einstiegsgelegenheit, die mit einem Stopp knapp unterhalb der 90-Tage-Linie bei 11,80 US-Cents abzusichern ist.

 

Das nächste mögliche Anlaufziel speist sich aus dem Widerstand in Form des Jahreshochs und einer horizontalen Hürde bei 13,51 US-Cents.

 

 

Malte Kaub

 

 

 

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