Marktanalyse

Wirecard korrigiert: War es das schon?

Die Aktien von Wirecard hatten sich Mitte Dezember stabilisiert, um dann am ersten Handelstag des neuen Jahres die seit September etablierte Abwärtstrendlinie bei 110 Euro zu überspringen. Nach dem Durchbruch bewegte sich das Papier sechs Handelstage seitwärts. Schon das galt damals als positives Signal. Was dann folgte war ein massiver Breakout auf der Oberseite.

 

Innerhalb von zwei Wochen verteuerte sich die Wirecard-Aktie in der Spitze um knapp 24 Prozent. Mit 143,05 Euro erreichte das Wertpapier am Freitag den höchsten Stand seit dem 8. Oktober. Auf dem Weg nach oben überrannte sie zudem zahlreiche Widerstände. Konkret handelte es sich dabei um die Glättungen der letzten 50, 100 und 200 Tage, die aktuell zwischen 120,29 bis 129,32 Euro notieren und zugleich einen starken Unterstützungsbereich darstellen. Nur ein Rutsch unter 120 Euro würde derzeit die positive Ausgangslage von Wirecard negieren.

 

Gestern kam es dann zu der ersten Korrektur. Die Aktie verlor gut 5 Prozent, schloss dabei aber eine noch affenstehende Gap und beendete den Tag knapp oberhalb der Gap-Unterkante – das ist positiv zu interpretieren.

 

Die technischen Indikatoren wie MACD und RSI verlieren aktuell etwas an Dynamik, aber sie bleiben im positiven Bereich. Nichtsdestotrotz könnte die Wirecard-Aktie in den nächsten zwei bis drei Tagen angesichts der Indikatoren-Konstellation ihre Korrektur noch etwas ausweiten.

 

Als mögliches Korrekturziel bietet sich hier die 200-Tage-Linie bei 129,32 Euro an. Danach würde der Bereich um 125 Euro wieder ins Visier rücken. Spätestens hier gilt es die Wirecard-Aktie sehr genau zu beobachten, um den Einstieg für den nächsten Long-Zug nicht zu verpassen. Das Szenario wäre hinfällig, wenn das Papier unter 120 Euro rutscht.

 

Malte Kaub

 

 

 

 

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