Date: 11. September 2018

Das neue Handelsabkommen zwischen den USA und Mexiko, welches das nordamerikanische Freihandelsabkommen ablösen soll, ist uneingeschränkt positiv für den südamerikanischen Nachbarn zu interpretieren.

Unterdessen befinden sich die Verhandlungen zwischen den USA und Kanada immer noch in der Schwebe. Einem US-Insider zufolge hängt ein neues Handelsabkommen aber nur noch an drei Fragen, zitierte Reuters eine mit der Sache vertrauten Quelle.

Neben dem Mechanismus zur Konfliktlösung gilt es noch Lösungen für kanadische Regeln zum Schutz der heimischen Medien vor Übernahmen durch US-Konzerne zu finden, aber auch um die kanadische Milchwirtschaft.

Für Mexiko die beste Lösung wäre eine Erhalten der trilateralen Handelsbeziehungen, wenn auch unter einem anderen Namen. Dies dürfte den mexikanischen Peso weiter stabilisieren und die Inflationsrisiken dämpfen.

Sobald die Handelsfragen geklärt sind, werden sich Anleger wohl wieder anderen Themen widmen wie zum Beispiel der Haushaltsplanung der Regierung und wie sich diese auf die Bonität des Landes auswirken könnte.

Aus charttechnischer Sicht hat der US-Dollar zum mexikanischen Peso zuletzt einen evening star im Chart hinterlassen. Mit einem Rutsch unter 19,16 würde das negative Candlestickmuster aktiviert. Als erste, wichtige Unterstützung fungiert die 200-Tage-Linie bei 19,06. Bei 18,89 verläuft dann die Glättung der letzten 38 Tage.

Mit Zugewinnen sollten Anleger rechnen, wenn das Hoch vom 5. September bei 19,69 aus dem Markt herausgenommen werden kann.

Malte Kaub

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