Date: 23. Oktober 2017

 

Es sieht ganz danach aus, als ob der US-Dollar im Verhältnis zum japanischen Yen nun auf der Oberseite durchstartet, nachdem der Impuls Mitte September für einen klassischen Fehlausbruch auf der Unterseite gesorgt hatte.

 

Dafür sprechen neben der klassischen Markttechnik auch die technischen Indikatoren. So macht das jüngste Kaufsignal seitens des trendfolgenden MACD einen Spurt gen Norden wahrscheinlicher. Aber auch der Verlauf des RSI ist positiv zu interpretieren und liefert den Bullen damit Rückenwind.

 

Als zusätzliche Triebfeder könnte sich der Sprung über die Hochs der vergangenen drei Wochen bei 113,40 erweisen, der einige Bären auf dem falschen Fuß erwischt haben dürfte, wodurch gleichzeitig neuer Spielraum auf der Oberseite angezeigt wird.

 

Voraussetzung für weitere Zugewinne ist nun jedoch ein klarer Bruch der etablieren Haltelinie bei 113,80, die aus den Hochs im März und Juli resultiert. Danach rückt der Chartwiderstand bei rund 114,35 in den Fokus. Hier verläuft das Hoch vom 11. Juli 2017. Im Erfolgsfall dürften die Bullen die langfristige Abwärtstrendlinie seit Mitte 2015 bei 115,36 ins Visier nehmen.

 

Um die positive Weichenstellung nicht zu gefährden, dürfen die ehemaligen Widerstandsniveaus bei 112,80 und 112,30 keinesfalls unterschritten werden. Ansonsten müssten Investoren ein Wiedersehen mit der psychologisch wichtigen Marke von 111,00 einkalkulieren.

 

Malte Kaub