Date: 13. Juni 2019

Sah es zunächst nach einer Stabilisierung aus, ließ die hohe Risikoaversion aufgrund neuer Meldungen zum US-Handelskonflikt mit den USA die Gewinne im USD/JPY wieder dahin schmelzen. Das lässt die charttechnische Ausgangslage wieder zuspitzen.

 

So scheiterte das Währungspaar an den vergangenen zwei Handelstagen an einem Spurt über das 50% Fibonacci-Retracement der gesamten Erholungsbewegung von 107,80 bis 108,85 – mit der Konsequenz, dass es inzwischen unter die 5-Tage-Linie bei 108,35 gerutscht ist.

 

Da der USD/JPY außerdem unter seinen Glättungen der letzten 38, 90 und 200 Tage handelt und auch die technischen Indikatoren wie RSI und MACD nicht gerade freundlich ausgerichtet sind, überwiegen derzeit die Risiken für tiefere Kurse.

 

Weitere Verluste drohen, wenn das Währungspaar die Schlüsselunterstützung in Form des 61,8% Fibonacci-Retracements bei 108,20 unterschreitet. Danach kann es weiter abwärts auf das Tief vom 5. Juni bei 107,80 gehen.

 

Die charttechnisch angeschlagene Situation ließe sich nur reparieren, wenn der USD/JPY sich rasch über seine Glättung der letzten 10 Tage erholt.

 

Für Kursdruck sorgten in den vergangenen Wochen vor allem die sinkenden US-Renditen, die sich in einem schwächeren US-Dollar widerspiegelten und die hohe Risikoaversion aufgrund des US-Handelsstreits mit China.

 

Malte Kaub

 

 

 

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