Date: 22. Januar 2019

 

Der USD/JPY musste Anfang des Jahres schwere Verluste hinnehmen. Allerdings sorgt das rasche Loslösen von dem Tief bei 104,97 für einen Lichtblick, denn dadurch entstand ein klassisches Umkehrmuster in Form eines Hammers. Trotzdem bleibt die Charttechnik angeschlagen.

 

Grund dafür ist das drohende Todeskreuz, denn die 50-Tage-Linie des USD/JPY droht unter die 200-Tage-Linie zu fallen. Für viele Experten ist das Todeskreuz ein unheilvoller Vorbote für einen Crash, liefert aber auch fehlerhafte Signale.

 

Wie dem auch sei: kurzfristig könnte der USD/JPY seine Erholung ausbauen, wenn ihm denn ein Spurt über den Widerstand aus dem 50% Fibonacci-Retracement bei 109,35 gelingt. Ohne einen Schlusskurs darüber bleibt das Chartbild angeschlagen.

 

Gelingt den Bullen der Spurt über diese Begrenzungslinie, bestünde Anschlusspotenzial auf die psychologisch wichtige Marke von 110,00 und dem 61,8% Fibonacci-Retracement des gesamten jüngsten Abwärtsimpulses bei 110,38. Spätestens bei 111,35 dürfte dann aber Schluss sein, da hier das o.g. Todeskreuz zum Tragen kommen dürfte.

 

Hoffnung auf einen weiteren Erholungsimpuls geben die technischen Indikatoren. So hat der MACD auf Tagesbasis ein Ausstiegssignal aus Shortpositionen erzeugt, während der RSI mit einem Sprung über seine 50-Punkte-Marke flirtet.

 

Ein Eintauchen in die alte Range bei 108,76 wäre negativ zu interpretieren und sollte Anleger zur Vorsicht anhalten.

 

Malte Kaub

 

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