Date: 26. März 2018

Das sieht nicht gut aus für den US-Dollar im Verhältnis zum japanischen Yen. So schloss das Paar zum Ende der vergangenen Woche unterhalb der vierwöchigen Seitwärtsrange zwischen 105,10 auf der Unter- und 107,70 auf der Oberseite. Damit dürfte die Richtungsentscheidung für die nächsten Wochen gefallen sein: es drohen weitere Rücksetzer bis in den Bereich der Schlüsselunterstützung in Form der psychologischen Marke von 100,00.

Negativ zu interpretieren ist außerdem das drohende Negativschnittmuster der 90- und 38-Wochenlinie in der Kursregion um 110,00.

Aufgrund des Ausbruchs aus der Seitwärtsrange eröffnet sich mindestens Abschlagspotenzial in Richtung 101,70. Auf dem Weg dorthin gibt es keine nennenswerten Unterstützungen.

Die technischen Indikatoren stehen im wöchentlichen Chart zudem auf Verkaufen. So hat der trendfolgende MACD zuletzt seine Nulllinie unterschritten und zeigt damit eine Fortsetzung der dynamischen Abwärtsbewegung an. Hoffnung macht dagegen der RSI, der zwar immer noch steil abwärts zeigt, aber kurz vor dem Erreichen der überverkauften Zonen steht.

Eine schnelle Rückkehr zurück in die zuletzt nach unten durchbrochene Range ist Voraussetzung für eine Stabilisierung des Kurses. Eine tiefgreifende Erholung können Anleger dagegen erst bei einem Sprung zurück über die Glättungslinien in Form der letzten 38- und 90 Tage erwarten.

Malte Kaub