Date: 15. Januar 2018

Seit dem Scheitern an der Schlüsselunterstützung aus dem 38,2% Fibonacci-Retracement des gesamten Abwärtsimpulses seit 31. Oktober (0,9833), der horizontalen Widerstandslinie aus mehrere Hoch- und Tiefpunkten 0,9815 sowie der 200-Tage-Linie (0,9773) steht der US-Dollar im Verhältnis zum Schweizer Franken unter Druck. Mittlerweile hat der Greenback sogar ein neues Jahrestief ausgeprägt. Insofern rücken somit jetzt wieder die wichtige Haltelinie in Form der Glättung der letzten 55 Wochen in der Kursregion um 0,9655 in den Vordergrund.

 

Die Voraussetzung für ein Ende der aktuellen Konsolidierungsphase stellt jedoch das Abgleiten unter die seit dem Jahreswechsel bestehende Handelsspanne bei 0,9700 Dollar dar. Damit bestünde die Möglichkeit, dass der USD/CHF seine jüngste Korrekturbewegung von den Novemberhochs bei 0,9999 in einer steileren Form weiterführt.

 

Als erstes wichtiges Kursziel sehen wir die 55-Wochen-Linie bei 0,9655. Sollte auch diese Unterstützung nicht halten, muss mit einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung gerechnet werden. Dann favorisieren wir einen Rückgang in Richtung des Tiefs vom 30. Juni bei 0,9553 und den Septembertiefs bei 0,9421.

 

Mit den Blick auf die technischen Indikatoren sticht vor allem der MACD heraus, der weiter fallende Kurse signalisiert. Gleiches gilt für den RSI, der sich zwar zuletzt deutlich erholen konnte, aber mit 40 Punkten nun wieder im negativen Bereich notiert.

 

Die charttechnische Ausgangslage würde sich nur bei einem Sprung über das Hoch vom 10. Januar bei 0,9845 aufhellen.

 

Malte Kaub