Date: 25. Januar 2019

Der US-Dollar-Index, der den Greenback gegen sechs andere Währungen misst, beschleunigte am Donnerstag zunächst auf ein neues Wochenhoch von 96,60, konnte das Niveau dann aber nicht halten und zog sich wieder zurück. Im Fokus stehen der Handelskrieg und die US-Haushaltssperre.

 

Der Index markierte im Anschluss an die geldpolitische Sitzung der Europäischen Zentralbank ein neues Wochenhoch in der Nähe von 96,60.

 

EZB-Präsident Mario Draghi sieht nach der jüngsten Serie schwacher Konjunkturdaten bis mindestens über den Sommer 2019 hinaus keine Zinserhöhung in Europa. An den Zinsmärkten liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt in diesem Jahr nur noch bei 40 Prozent.

 

Auch über längerfristige Liquiditätsmaßnahmen hat der EZB-Rat diskutiert, so Draghi. Gemeint sind die Langfristtender TLTROs für Geschäftsbanken, die die Kreditvergabe ankurbeln sollen. Eine Entscheidung dazu wurde aber nicht getroffen.

 

Datenseitig wurden schwache Einkaufsmanagerindizes aus Europa veröffentlicht, welche die Furcht vor einer Konjunkturdelle erhöht haben. In den USA war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung mit 199.000 auf den tiefsten Stand seit Oktober 1969 gefallen. Der Vierwochendurchschnitt sank von 220.500 auf 215.00.

 

Für Kursbewegung im US-Dollar könnte der anhaltende Stillstand der US-Regierungsgeschäfte sorgen. Einige Volkswirte sehen allmählich negative Auswirkungen auf das US-Wirtschaftswachstum. Zudem stehen die Handelsgespräche auf hoher Ebene zwischen den USA und China am 30./31. Januar auf der Agenda. US-Handelsminister Wilbur Ross hatte gestern jedoch eine schnelle Lösung in der China-Handelsfrage ausgeschlossen.

 

 

Malte Kaub

 

 

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