Date: 28. September 2018

 

Der deutsche Leitindex konnte sich gestern von seinen anfänglichen Verlusten deutlich erholen und stieg in der Spitze auf 12.450 Punkte. Grund für den Aufschwung war die Meldung vom Industriekonzern Thyssenkrupp, wonach man sich in zwei eigenständige Unternehmen aufspalten will, die beide börsennotiert sind.

 

Der Vorschlag des Stahlkonzerns soll am Sonntag in einer außerordentlichen Sitzung dem Aufsichtsrat vorgeschlagen werden, teilte das rheinisch-westfälische Unternehmen mit.

 

Die ThyssenKrupp-Aktie stieg zeitweise um mehr als 12 Prozent auf 23,51 Euro und damit auf den höchsten Stand seit 30. Juli 2018.

 

Ausgehend von der 38-Tage-Linie hat sich der DAX am Donnerstag wieder deutsch nach oben aufgeschwungen. Ein Test der mittelfristigen Abwärtstrendlinie bei 12.480 Punkten erscheint nun möglich.

 

Gelingt den Bullen der Sprung über diesen Widerstand, so wären die 100-Tage-Linie bei 12.548 Punkten und dann die 200-Tage-Linie bei 12.604 Punkten die nächsten Anlaufziele.

 

Eintrüben würde sich das Chartbild erst, wenn der DAX zurück unter die Glättung der letzten 38 Tage bei 12.303 Punkten fallen sollte.

 

Die technischen Indikatoren auf Tagesbasis sind indes positiv ausgerichtet. So nähert sich der trendfolgende MACD allmählich wieder seiner Nulllinie. Ein Spurt darüber würde ein handfestes Kaufsignal signalisieren, während der RSI im positiven Bereich über der 50-Punkte-Marke steil nach oben zeigt.

 

Malte Kaub

 

 

 

CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund des Hebels Kapital schnell einzubüßen. 80% der Kleinanleger, die mit uns CFDs handeln, verlieren Geld. Sie sollten sich vergewissern, dass Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen, und ob Sie das hohe Risiko, Ihr Geld zu verlieren, tragen können. Die hier formulierten Gedanken und Meinungen sind ausschließlich die des Analysten und spiegeln nicht zwangsläufig die Ansicht von ActivTrades PLC wider. Diese Analyse dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung verstanden werden. Jegliche Prognosen und Einschätzungen zu Marktbewegungen sind nicht als verbindliche Indikatoren für künftige Kursentwicklungen zu betrachten. Die Entscheidung, vorgestellte Techniken, Ideen und Vorschläge umzusetzen, liegt im alleinigen Ermessen des Lesers.