Marktanalyse

Stoxx-600/DAX schwach nach Zahlen zu deutscher Industrieproduktion

 

GOLD

Der US-Dollar ist gegenwärtig der Gewinner an den Forexmärkten. Gegenüber dem Euro notiert der Greenback derzeit ein 4-Monats Hoch. Trotz dieser Tatsache zeigt sich Gold jedoch widerstandsfähig und hält sich bei $1.565. Anleger warten heute auf die Arbeitsmarktdaten aus den USA. Charttechnisch hat sich das Szenario etwas geändert. Gold ist gut positioniert und könnte nun die Marke von $1.575 in Angriff nehmen. In anderen Worten: obwohl in den vergangenen Tagen bei den Anlegern das Risk-on Szenario vorherrschte, hat dies wenig Auswirkungen auf Gold. Ein Ausbruch oberhalb von $1.575 könnte den Weg bereiten für eine weitere Rallye über die wichtige Hürde von $1.600.

Carlo Alberto De Casa – Chief Analyst, ActivTrades

 


ROHÖL

Das Risk-on Szenario an den Märkten hat in den letzten Tagen beim Rohöl nicht wirklich zu einem robusten Rebound helfen können. Hiermit wird die gegenwärtige Schwäche beim Öl deutlich. Die Märkte rechnen nach wie vor mit einer Überproduktion in den nächsten Monaten. Technisch betrachtet steht der Ölpreis unter Druck, insbesondere nach dem Zusammenbruch der Unterstützungszone bei $51 diese Woche. Der Preis bewegt sich zwar immer noch in der Nähe dieser Marke aber die Tatsache, dass es zu keiner richtigen Umkehr kam, bestätigt den aktuell bärischen Trend. Nur ein Anstieg von WTI über $54 könnte eine wirkliche Kehrtwende nach sich ziehen.

Carlo Alberto De Casa – Chief Analyst, ActivTrades

 

 

EUROPÄISCHE AKTIEN

Die europäischen Börsen eröffneten heute morgen durchwachsen, nachdem keine klare Richtung aus Asien zu sehen war. Die US-Märkte könnten zu Beginn sogar leicht verlieren. Diese ungewisse Markstimmung hat mehrere Gründe. Zunächst verarbeiten die Anleger schwache Performance mit Blick auf die deutsche Industrieproduktion. Die Zahlen für Dezember blieben hier hinter den Erwartungen zurück. Hinzu kommt die Sorge über die Auswirkung des Coronvirus auf Japan, nachdem 41 neue Erkrankungsfälle auf dem Kreuzfahrtschiff Yokohama vermeldet wurden. Schließlich könnten auch einige Investoren geneigt sein, einen Teil der gestrigen Gewinne im Vorfeld der heutigen US-Arbeitsmarktdaten mitnehmen, da hier ein großer Anstieg bereits eingepreist war. Trotz dieser bärischen Faktoren hält an den Märkten die Risk-on Stimmung an diese Woche. Generell verursachte das Coronavirus etwas weniger Ängste. Die Auswirkungen auf das chinesische Wachstum scheinen überschaubar. Dennoch, sollte die Pandemie über Mitte Februar hinausgehen und weiter bis ins 2. Quartal, könnte dies noch wirkliche Probleme bereiten. Für den Moment ziehen hauptsächlich Bergbauunternehmen und Autohersteller den Stoxx-600 Index herunter. Der Dax ist ebenfalls schwächster Performer. Der Index stabilisierte sich knapp unter dem historischen Hoch bei 13.600 Punkten. Die erste Unterstützung befindet sich oberhalb von 13.515 Punkten. Die zweite ist angesiedelt nahe am 21er Exponentiellen Moving Average, welches wiederum aktuell nahe bei dem 23.6% Fibonacci Retracement oberhalb von 13.430 rangiert.

Pierre Veyret– Technischer Analyst, ActivTrades

 

 

 

 

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 69 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Die zur Verfügung gestellten Informationen stellen keine Anlageauskunft dar. Sie wurden nicht im Einklang mit den rechtlichen Anforderungen erstellt, welche eine unabhängige Anlageauskunft fördern soll, und ist demnach als Marketingmitteilung zu verstehen.

 

Alle Informationen wurden durch ActivTrades PLC (“AT”) erstellt. Die Informationen beinhalten keine Auskunft über ATs Preise, oder ein Angebot oder Aufforderung zu einer Transaktion in irgendeinem Finanzinstrument. Es wird keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Information gegeben. Alle Informationen berücksichtigen nicht die individuellen Anlageziele und die Finanzsituation der Empfänger. Renditeentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator zukünftiger Entwicklungen. AT bietet ausschließlich einen Auftragsdurchführungsservice an. Folglich geschieht der Handel auf Basis dieser Information auf eigenes Risiko