Marktanalyse

Russland führt Ölpreis zum Zusammenbruch – globale Börsen in Panik

Die weltweiten Börsen brechen zusammen, nachdem sich zwei wichtige Akteure am Ölmarkt nicht auf die Drosselung der Fördermenge einigen können. Russlands Entscheidung die gegenwärtige Vereinbarung der OPEC-Staaten nicht über Ende März hinaus zu verlängern oder überhaupt eine Kürzung der Produktion einzuleiten bewirkte den mitunter historisch größten Einbruch an den Märkten. Der Ölpreis – ohnehin durch die Sorge um das Coronavirus unter Druck kollabierte förmlich. Statt nun den Auswirkungen der Pandemie entgegenzuwirken und den Ölpreis zu stabilisieren erwischte Russland die Anleger kalt und verstärkte die allgemeine Panik an den Märkten der vergangenen Wochen. Betroffen waren auch andere Anlageklassen der ölexportierenden Länder, welche selbst nicht der OPEC angehören. Für gemeinhin tragen diese weitestgehend die Entscheidung der OPEC-Staaten it. Es überrascht daher wenig, dass beispielsweise die Währungen wie CAD, AUD oder BRL ebenfalls unter die Räder kommen. Auch bilden die Papiere der Energieunternehmen am Montag weltweit die Schlusslichter auf dem Parkett. Hinzu kommen enttäuschende Wirtschafsdaten aus Asien: Japan vermeldet ein schwächeres Wachstum und in China schlägt sich das Coronavirus in der Handelsbilanz durch. Die weiteren Prognosen sind unklar, sowohl für kurzfristige als auch langfristige Anlagen, da die gegenwärtige Unsicherheit Überhand nimmt. Sogar klassische „sichere Häfen“ scheinen Einbußen verkraften zu müssen. Gold, Silber wie auch alternative Produkte wie Kryptowährungen vermögen am Montag nicht, Gewinne mitzunehmen. Nur Staatsanleihen scheinen von der aktuellen Krise zu profitieren. Amerikanische wie auch europäische Staatsanleihen notieren etwas höher. Unter den Indizes gehört FTSE-MIB aus Mailand zum Schlusslicht. Norditalien befindet sich seit dem Wochenende quasi im Stillstand; der Index bricht um 10% ein. Charttechnisch wird jetzt die erste verfügbare Unterstützungszone bei 20.775 Punkten (61.8% Fibonacci Retracement) getestet. Ein Abrutschen unter den psychologisch wichtigen Bereich von 20.000 Punkten in Richtung 19.940 und 19.660 Punkten ist möglich.

Pierre Veyret– Technischer Analyst, ActivTrades

 

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