Date: 13. April 2020

FOREX

 

Die Börsen in Großbritannien, Hong Kong und Australien sind aufgrund des Osterfestes geschlossen. Der Handelstag beginnt erwartungsgemäß ruhig. Der Focus liegt auf der Performance der Währungen erdölexportierender Länder wie Kanada, Mexiko und Norwegen. Gegenüber dem US-Dollar geben diese nach. Es scheint, als ob die Anleger noch nicht ganz zufrieden sind mit der Einigung zwischen der OPEC und anderen Förderländern über die weitreichende Drosselung der Produktion zur Stützung der Preise. Es handelt sich um einen Rekord bei der Senkung der Fördermenge doch diese Maßnahme vermag nicht die zurückhaltende Stimmung an den Märkten aufzuhellen. Es besteht nach wie vor die Sorge, dass der neueste Schritt nicht ausreichen wird, um den Schaden, der durch das Einbrechen der Nachfrage aufgrund der Corona Pandemie entstanden ist, auszugleichen. Dieses Szenario bestimmt nach wie vor den Ölpreis wie auch die Nachfrage nach den Währungen der Förderländer.

Ricardo Evangelista – Senior Analyst, ActivTrades


ROHÖL

Die erdölexportierenden Länder einigen sich auf einen Rekordwert bei der Kürzung der täglichen Produktion. Dennoch schafft es der Ölpreis nicht, die anfänglichen Gewinne zu halten. Anleger gehen nach wie vor von einem weltweiten Überangebot in den nächsten Monaten aus. Zur Markeröffnung kam es zu einem positiven Sprung bei WTI. Anschließend fällt der Kurs dann wieder unter die Marke von $23 pro Barrel. Dies steht im Einklang mit dem bärischen Trend seit Anfang des Jahres. Über 70% der Preiserholung, welche nach dem Tweet von Donald Trump zu einer möglichen Einigung bei der Produktionsdrosselung zu beobachten war, hat sich wieder aufgelöst. Dies scheint die Maxime zu bestätigen: „buy the rumour, sell the fact“. Zudem zeichnet sich ein besonderer Aspekt im gegenwärtigen Szenario ab: die Nordeesorte Brent ist wieder einmal stärker als WTI – der Abstand zwischen den beiden Ölsorten nimmt nach wie vor zu.

Carlo Alberto De Casa – Chief Analyst, ActivTrades

 

 

 

 

 

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