Date: 14. Februar 2019

Seit Anfang Februar befindet sich der Ölpreis WTI im Korrekturmodus. Interessanterweise scheiterte der Preis für das schwarze Gold exakt an der Hürde in Form des 38,2% Fibonacci-Retracements des gesamten Abwärtsimpulses von Anfang Oktober 2018 bis Ende Dezember 2018 sowie einer langfristigen horizontalen Widerstandslinie aus dem Jahr 2017 bei 55,44 Dollar bis 54,71 Dollar.

 

Nach den jüngsten Kursrückschlägen lotet der Ölpreis nun eine wichtige Unterstützung aus. Neben den Tiefs vom 28. und 14. Januar steht mit der 38-Tage-Linie bei 50,42 Dollar eine weitere wichtige Unterstützung zur Verfügung.

 

Sollte den Bären der Rutsch darunter gelingen, so bestünde Abwärtspotenzial auf das ehemalige Ausbruchsniveau bei 47,57 Dollar. Für das negative Szenario sprechen die technischen Indikatoren auf täglicher Basis. Sowohl der MACD als auch der RSI sind negativ ausgerichtet, so dass weitere Verluste einkalkuliert werden müssen, falls die o.g. Unterstützung bricht.

 

Die Bullen würden dagegen erst wieder die Oberhand gewinnen, wenn sie den Schlüsselwiderstand bei 55,44 Dollar bis 54,71 Dollar nachhaltig, also per Tagesschluss, überwinden.

 

Fundamental belasten den Ölpreis die gemischten Ergebnisse der aktiven US-Ölbohrungen sowie die Sorge der Ölmarktbeobachter vor einer starken Abkühlung der Weltkonjunktur und einem Überangebot an Öl auf dem Weltmarkt, insbesondere nachdem IWF-Chefin Christine Lagarde am Wochenende vor einem wirtschaftlichen Sturm gewarnt hatte.

 

Malte Kaub

 

 

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