Marktanalyse

Nikkei225Juni2021 – im Einklang mit dem US-Aktienmarkt abwärts

 

Nach den US-Verbraucherpreisen für den Monat April, die mit einem Plus von 0,8 Prozent auf Monatsbasis und einem Plus von 4,2 Prozent auf Jahresbasis im Vergleich zu den Konsensschätzungen von 3,0 bis 3,5 Prozent eine wesentlich höhere Inflation aufwiesen, ging es mit den Renditen der US-Staatsanleihen zehnjähriger Laufzeit auf knapp 1,70 Prozent aufwärts und mit US-Aktien in der Breite des Marktes in New York abwärts. Das Inflationsgespenst vertrieb somit offenbar auch den letzten Bullen am US-Aktienmarkt. Auch die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte konnten sich am Donnerstag diesen Auswirkungen nicht entziehen. Kränkelt die Wall Street, fallen die US-Leitindizes Dow Jones, NASDAQ100 und auch der marktbreite S&P500 zurück, dann fällt auch der japanische Leitindex Nikkei225 mit (schloss mit einem Minus von 2,49 Prozent und 27.448,01 Punkten) – in diesem Fall hier der „Nikkei225-Future Juni2021“.

Der Wahnsinn der Bank of Japan (BoJ) könnte sich fortsetzen
Die Bank of Japan könnte ihre Marktinterventionen unvermindert fortsetzen. Den Aussagen der Notenbankführung ist man geneigt, den Markt mit größeren ETF-Käufen zu stützen – wann sagt man natürlich nicht. Das wäre ja auch zu schön. Schon jetzt ist die BoJ der größte Investor am japanischen Aktienmarkt. Investoren sollten sich jedoch nicht darauf verlassen, dass aufgrund der BoJ eine Unterstützung im Nikkei225 als zementiert gilt. Die BoJ könnte den Markt auch etwas weiter fallen lassen, um ihre Durchschnittskurse weiter zu drücken. Das ist wichtig, denn irgendwann muss man sich der Anteilseignerschaft auch wieder entledigen, wenn dies denn in diesen Größenordnungen überhaupt noch möglich ist.

Quelle: ActivTrader

Der Blick in den Chart
Die Chartanalyse erfolgt hier am 4-Stunden-Chartbild. Das hier letzte für die Anaylse relevante Zwischentief stammt vom 24. März 2021 und leigt bei 28125 Punkten. Danach fand eine Erholung bis zum 06. April 2021 statt, die den Nikkei225Juni 2021 auf 30.295 Punkte führte. Diese beiden Marken werden mit einer Fibonacci-Analyse verbunden, um die nächsten Ziele für die Bullen und Bären näher ermitteln zu können. Die Widerstände lägen demnach bei 27.619 (123.6%), 28.128 (100.0%), 28.638 (76.4%) und 28.957 (61.8%) Punkten. Die Unterstützungen wären bei 27.299 (138.2%) und 26.790 (161.8%) abzuleiten. Blickt man auf den hier im unteren Bereich eingeblendeten RSI-Oszillator, so erkennt man bereits die sehr starke technisch überverkaufte Lage. Eine kurzfristige technische Erholung wäre zumindest jederzeit möglich. Als ein Turnaround muss dies dann aber noch nicht zwingend interpretiert werden.

 

 

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