Date: 04. Januar 2019

Die Apple-Aktie kollabierte gestern knapp 9 Prozent, nachdem das Unternehmen aus Cupertino am Mittwochabend seine Umsatzprognose für das Weihnachtsquartal zum ersten Mal seit knapp 20 Jahren gekappt hatte. Anschließend kippten die US-Futures nach unten weg, weil sich die Anleger immer stärker um die globale Konjunkturdynamik sorgen.

 

Die Rezessionsängste wurden dann noch verstärkt, nachdem aus Asien, Europa und den USA schwache Einkaufsmanagerindizes aus dem verarbeitenden Gewerbe veröffentlicht wurden, wie das Finanzportal Investing.com in einem Artikel schrieb. „Der rutschte auf 54,1 Punkten und damit auf den tiefsten Stand seit Dezember 2016 abrutschte, was als Warnsignal für die US-Konjunktur zu verstehen ist“.

 

Von den Rekordhochs am 3. Oktober verlor das Papier von Apple gut 38 Prozent. Per Definition ist die Aktie damit in einen Bärenmarkt eingetreten. Insofern gilt es die Chancen auf der Unterseite im Blick zu behalten, wobei kurzfristig mit einer Korrektur als Reaktion auf diese massiven Verluste zu rechnen ist.

 

Vor gut zwei Wochen gab es in der Apple-Aktie ein so genanntes Todeskreuz, wo die 50-Tage-Linie unter die 200-Tage-Linie rutschte. In der Regel ist ein solches Schnittmuster negativ zu interpretieren. Gleichzeitig rutschte der RSI aber auf den tiefsten Stand seit 6. Februar und drehte dann gen Norden. Der MACD erzeugte gar ein Kaufsignal.

 

Als potenzieller Einstiegskurs könnte die 200-Wochen-Linie bei 141,90 Dollar fungieren. Ein Rutsch unter 130 Dollar würde weitere Verluste nach sich ziehen.

 

Malte Kaub

 

 

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