Date: 03. Januar 2018

Die Trader kehrten gestern aus dem langen Wochenende zurück. Zur Beurteilung der Lage im neuen Jahr werden Portfoliomanager wohl ihre Positionen überdenken und anpassen; das kann in den kommenden Tagen zu einer erhöhten Volatilität führen.

 

Von einem positiv ausgefallenen Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe profitierte die Gemeinschaftswährung am Dienstagmorgen. Der Stimmungsindikator der Eurozone stieg auf 60,6 Punkte und signalisiert damit eine sich fortsetzende Stärkeentwicklung in diesem Sektor.

 

Investoren warten indes auf die Sitzungsprotokolle des Offenmarktausschusses der amerikanischen Notenbank. Die sogenannten Fed Minutes könnten neue Hinweise auf die weiteren geldpolitischen Entscheidungen in den kommenden Monaten geben. Gleichzeitig stehen die Konstruktionsausgaben im Interesse der Investoren.

 

Das britische Pfund schlug Kapital aus einem zur Schwäche neigenden US-Dollar. Aber auch Spekulationen über einen möglichen Betritt Großbritanniens ins transpazifische Freihandelsabkommen (TTP) gaben der Inselwährung am Dienstag Auftrieb. Der GBP/USD stieg in der Spitze auf 1,3599 und damit auf den höchsten Stand seit Ende September. Der Brexit und die damit einhergehende politische Instabilität dürften die Gewinne aber begrenzen.

 

Der australische Dollar begann das Handelsjahr mit einer sanften Abwärtskorrektur, da der vom AIG-Institut erhobene Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe um 0,9 auf 56,2 Punkte fiel. Gekontert wurde das aber durch die guten Ergebnisse vom chinesischen Pendant, der von 50,7 auf 51,5 kletterte. Weitere Kursanstiege im Aussie sind nicht ausgeschlossen, falls sich der jüngste Rohstoffpreisanstieg fortsetzt.

 

Malte Kaub