Date: 11. Dezember 2018

Der Start in die neue Handelswoche hätte hektischer nicht sein können:  das britische Pfund geriet mit den jüngsten Entwicklungen rund um den Brexit unter die Räder, während der USD/JPY im Sog des Ausverkaufs an den globalen Aktienmärkten zunächst unter Druck stand, sich aber zum Handelsschluss wieder erholte.

 

Das britische Pfund musste am Montag enorme Verluste hinnehmen, nachdem Berichte über den Ticker liefen, wonach die Abstimmung über das Brexit-Abkommen im britischen Parlament verschoben worden ist. Das bestätigte Premierministerin Theresa May wenig später vor den Abgeordneten. Ursprünglich sollte am Dienstagabend darüber abgestimmt werden, doch eine Niederlage von May war so sicher wie das Amen in der Kirche.

 

Während das Cable unter Druck stand, erholte sich der US-Dollar-Index. Grund dafür war die hohe Risikoaversion an den Märkten. Der Greenback holte seine Verluste vom Freitag auf, als er mit schwachen Zahlen vom US-Arbeitsmarkt abrutschte. Gleichzeitig gaben der EUR/USD und Gold nach, während der USD/JPY gen Norden marschierte und seine anfänglichen wettmachte.

 

Im Fokus standen auch die globalen Aktienmärkte. Sowohl europäische als auch amerikanische Indizes rutschten auf neue Korrekturtiefs, konnten sich später aber wieder etwas erholen. Wachstums- und Bewertungssorgen drücken weiter aufs Gemüt der Anleger. Nun stellt sich die Frage: werden die Zentralbanken auch diesmal die Kohlen aus dem Feuer holen?

 

Antworten auf diese Frage erhoffen sich Marktteilnehmer auf den kommenden Zentralbankentscheidungen. Den Auftakt macht die EZB am Donnerstag, gefolgt von der Fed nächste Woche.

 

Malte Kaub

 

 

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 71% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Die zur Verfügung gestellten Informationen stellen keine Anlageauskunft dar. Sie wurden nicht im Einklang mit den rechtlichen Anforderungen erstellt, welche eine unabhängige Anlageauskunft fördern soll, und ist demnach als Marketingmitteilung zu verstehen.

 

Alle Informationen wurden durch ActivTrades PLC (“AT”) erstellt. Die Informationen beinhalten keine Auskunft über ATs Preise, oder ein Angebot oder Aufforderung zu einer Transaktion in irgendeinem Finanzinstrument. Es wird keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Information gegeben. Alle Informationen berücksichtigen nicht die individuellen Anlageziele und die Finanzsituation der Empfänger. Renditeentwicklung in der Vergangenheit ist kein zuverlässiger Indikator zukünftiger Entwicklungen. AT bietet ausschließlich einen Auftragsdurchführungsservice an. Folglich geschieht der Handel auf Basis dieser Information auf eigenes Risiko.