Marktanalyse

Gold wartet auf weitere Signale

FOREX

Trotz der steigenden Zahlen zu Todesfällen aufgrund des Coronavirus und der Sorgen um die anhaltenden Reiseeinschränkungen, vermag der chinesische Yuan weiter gegenüber dem US-Dollar zuzulegen. Am dritten Tag in Folge kommt es hier am Donnerstag Morgen somit zu einer Erholung. Die Widerstandsfähigkeit des Yuan mag überraschen aber sie zeigt auch wie robust das allgemeine Marketsentiment unter den Anlegern generell ist. Zweifellos werden die Maßnahmen zur Begrenzung der Pandemie wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Die Märkte lassen sich ihren Optimismus aber nicht nehmen und schauen auf die positiven Aspekte der gegenwärtigen Situation. Die Spannungen mit Blick auf die Handelsabkommen lassen nach; zumal auch China heute angekündigt hat, bei einer Vielzahl von US-Importen Zollbeschränkungen aufzuheben.

Ricardo Evangelista – Senior Analyst, ActivTrades

 

GOLD
Gold hält sich relativ gut, obwohl an den Märkten der „Risk-on“ Stimmung weiterhin die Stimmung vorgibt. Die Unterstützungszone bei $1550 verhalf dem Edelmetall zu einem soliden Rebound. Jetzt notiert der Kurs nahe bei $1660. Charttechnisch betrachtet bleibt die Situation unverändert. Die wichtigste Unterstützung liegt nach wie vor bei $1.550. Der nächste wegweisende Bereich ist ein Preis von $1.562. Ein Ausbruch an dieser Stelle könnte zusätzliche Gewinne potentiell bis zu $1.575 bedeuten. Die Stärke des US-Dollar und die gegenwärtige Rallye an den Märkten geben dem Goldpreis momentan jedoch wenig Impulse.

Carlo Alberto De Casa – Chief Analyst, ActivTrades

 

EUROPÄISCHE AKTIEN

Die Aktienmärkte eröffneten am Donnerstag überall in Europa im Plus. Im Stoxx-600 Index verzeichnen alle Sektoren wie am Vortag weitere Gewinne. Das Interesse an risikoreicheren Anlageklassen hält an und kompensiert sogar die Abverkäufe aus der vergangenen Woche aufgrund des Coronavirus und der damit verbundenen Sorgen um die chinesische Volkswirtschaft. Positiv bemerkbar macht sich auch die Unterzeichnung der Phase 1 des chinesisch-amerikanischen Handelsabkommens.

Dieser Optimismus wurde zudem befeuert durch die Verlautbarung der chinesischen Regierung, dass ab dem 14. Februar es zu einer Halbierung der Zölle bei einer Reihe von US-Importen kommen wird. Diese Maßnahme wird ca. 75 Milliarden US-Dollar an Warenvolumen betroffen. Die Spannungen hinsichtlich der Handelsbeziehungen lassen somit nach.

Währenddessen verkündet heute morgen Christine Lagarde in Europa eine Abnahme der Risiken für die Eurozone. Die allgemeinen Wachstumsraten decken sich mit den Prognosen der EZB. Jedoch muss beachtet werden, dass niedrige Zinsraten und niedrige Inflationsraten den Spielraum der Geldpolitik der EZB bei weiteren konjunkturellen Einbrüchen nun stark dezimiert haben. Dies könnte mittelfristig wieder Gefahr bedeuten. Bei den Aktienmärkten erwarten die Anleger frische Impulse für den Freitag, wenn die Zahlen zur deutschen zur deutschen Industrieproduktion und dem US-amerikanischen Arbeitsmarkt publiziert werden. Für den Januar sagen die Analysten robuste Werte für die USA voraus.

Pierre Veyret– Technischer Analyst, ActivTrades

 

 

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