Date: 24. April 2019

Der Goldpreis musste auch am Dienstag nach Ostern weiter Federn lassen. Da half auch nicht die Meldung vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und dem World Gold Council, dass die Zentralbanken im vergangenen Jahr so viel Gold gekauft haben wie zuletzt seit dem Ende des Goldstandards.

 

Ein steigender US-Dollar sowie der hohe Risikoappetit an den internationalen Finanzmärkten aufgrund der Hoffnung auf eine baldige Lösung im Handelskonflikt zwischen den USA und China haben den Goldpreis am Dienstag schwer unter Druck gebracht.

 

Aufgrund einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation scheint das gelbe Metall nun aus charttechnischer Sicht den Weg weiter nach Süden antreten zu wollen.

 

So lässt sich aus der oberen Umkehr der Tiefpunkte bei 1.326/1.346/1.324 ein rechnerisches Kurspotenzial von rund 69 Dollar ableiten. Neben der klassischen Trendumkehrformation wird der Gezeitenwechsel durch die langsam nach unten drehende 90-Tage-Linie (akt. 1.299) und der steigenden 38-Tage-Linie (akt. 1.293,81) manifestiert.

 

Negativ ist auch die Konstellation der technischen Indikatoren. So ist der MACD auf täglicher Basis unter seine Nulllinie gefallen und der RSI oszilliert unterhalb seiner 50 Punkte-Marke.

 

Um die Verluste in Grenzen zu halten, sollte der Goldpreis rasch zurück über seine o.g. gleitende Durchschnitte steigen und das Hoch vom 10. April bei 1.310 Dollar überspringen. Erst dann wäre mit einer Wiederaufnahme des übergeordneten Aufwärtstrends zu rechnen. Solange das gelbe Metall jedoch darunter notiert, ist die Ausgangslage kurzfristig negativ zu interpretieren.

 

Malte Kaub

 

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