Date: 23. August 2017

Seit Ende Juni befindet sich das britische Pfund im Vergleich zum neuseeländischen Dollar in einer recht volatil ausgeprägten Seitwärtsphase, welche zwischen 1,7950 bis 1,7400 verläuft. Dennoch liegen die Risiken derzeit eher auf der Unter- als auf der Oberseite, denn der übergeordnete Trend ist abwärts gerichtet.

 

Da nach dem Scheitern an der oberen Begrenzungslinie (1,79) nun auch der Rückfall auf die Tiefs vom 13. Juli und 18. August droht, dürfte der Druck auf die untere Begrenzungslinie vom Juni und Juli bei 1,74 hoch bleiben.

 

Ein nachhaltiger Bruch unter die Seitwärtsrange seit Ende Juni wäre eine negative Weichenstellung, denn dann müssten Investoren mit Anschlussverkäufen auf das Tief vom 1. März bei 1,7140 rechnen.

 

Die Durchschnittslinien der letzten 38- und 200 Tage liegen zwischen 1,7667 und 1,7749 nah beieinander und stellen damit die ersten Hürden auf dem Weg gen Norden dar. Danach kann es weiter aufwärts zu den Hochs im Juli und August bei rund 1,7900/10 gehen.

 

Die technischen Indikatoren wie MACD und RSI geben auf wöchentlicher Basis keine klaren Signale. Deshalb ist es ratsam, die nächsten Tage an der Seitenlinie Platz zu nehmen. Kurschancen ergeben sich erst dann, wenn es zum Ausbruch aus den oben besagten großen Leitplanken kommt.

 

Malte Kaub