Date: 12. April 2019

Großbritannien und die EU umgehen das große Brexit-Chaos – vorerst. Die Staats- und Regierungschefs der EU haben London gestern einen Brexit-Aufschub gewährt. Das Vereinigte Königreich soll nun erst in mehr als 6 Monaten, also bis zum 31. Oktober, aus der EU austreten. Auch die Forderungen nach einem neuen Referendum in Großbritannien werden immer lauter. Das britische Pfund hat sich indes kaum vom Fleck gerührt.

 

Für den GBP/USD ist die charttechnische Ausgangslage weiterhin bullisch. Schließlich handelt das Paar oberhalb seiner mittelfristigen Aufwärtstrendlinie bei gut 1,3040 Dollar. Erst ein Abgleiten unter diese Schlüsselunterstützung würde die Tür für einen Kursrücksetzer auf die Glättungen der letzten 90 und 200 Tage bei 1,2973 bis 1,2960 Dollar eröffnen.

 

Die technischen Indikatoren geben aktuell keine klare Richtung an. Sowohl der trendfolgende MACD als auch der RSI oszillieren richtungslos um ihre Signalmarken.

 

Um Strecke auf der Oberseite zu machen, bedarf es eines Kursanstiegs über den Widerstand aus einer abfallenden Trendlinie und der 38-Tage-Linie bei 1,3150 Dollar. Erst dann könnte mit Zugewinnen in Richtung des Hochs vom 27. März bei 1,3272 Dollar gerechnet werden.

 

Am Freitag im Wirtschaftskalender stehen keine relevanten Datenpunkte aus Großbritannien. In den USA werden die Export- und Importpreise sowie das nach Lesart Uni-Michigan erhobene Verbrauchervertrauen veröffentlicht.

 

Malte Kaub

 

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