Date: 11. September 2017

Die Weltwährungsschlacht Dollar gegen Euro geht in die nächste Runde. Seit Mitte April verliert der Dollar gegenüber der Gemeinschaftswährung kontinuierlich an Wert. So stieg das Paar zum Wochenschluss zeitweilig bis 1,2093. Dann aber schmolzen die Kursgewinne dahin und mit bis zu 1,2015 sah sich der Euro die Jahreshochs wieder von unten an.

 

Sollte die Gemeinschaftswährung nun kein neues Hoch über 1,2093 erreichen, könnte der jüngste Anstieg mit einer Top-Bildung vorerst ein Ende gefunden haben.

 

Dafür spricht das am Freitag zum wiederholten Male ausgeprägte Candlestickmuster in Form eines Shooting Stars auf Tagesbasis. Interessanterweise wurde dieses Umkehrsignal genau an der horizontalen Widerstandslinie bestehend aus dem Tief vom Juli 2012 ausgebildet.

 

Korrekturpotenzial besteht allemal angesichts der überkauften Marktbedingungen auf wöchentlicher Basis. Charttechnisch bestätigt, würde dieses Szenario aber erst mit einem Bruch in der allgemeinen Marktstruktur. Hierfür sind Kurse unter dem Tief vom 31. August bei 1,1825 nötig.

 

Die Voraussetzung für eine Fortführung der aktuellen Aufwärtsbewegung stellt hingegen das nachhaltige Überwinden der Zone bei 1,2050 bis 1,2090 dar. Dann besteht die Möglichkeit, dass der Euro den steilen Aufwärtstrend weiterführt. Als nächstes Kursziel fungiert dann das 50% Fibonacci-Retracement der von Mai 2014 bis Dezember 2012 dauernde Abwärtsbewegung bei 1,2185.

 

Malte Kaub