Date: 22. Dezember 2017

 

 

Die Gemeinschaftswährung fand an diesem Donnerstag keine klare Richtung. Schuld daran ist die vorweihnachtliche Ruhe an den internationalen Finanzmärkten. Zudem bot der europäische Wirtschaftskalender keine nennenswerten Konjunkturdaten, die zu Kursbewegung hätte führen können.

 

Der US-Dollar legte zu Beginn der amerikanischen Sitzung leicht zu, aber enttäuschende makroökonomische Zahlen sowie die Rallye der Rohstoffwährungen hatten ihm dann den Tag verhagelt.

 

Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten hat im dritten Quartal mit einem Plus von 3,2 Prozent weniger zugelegt als erwartet. Negativ aufgefallen sind dabei die fallenden persönlichen Konsumausgaben. In die gleiche Kerbe schlugen die wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen. So stieg die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche zum 16. Dezember um 20.000 auf 245.000. Das entspricht dem höchsten Stand seit fünf Wochen.

 

Gute Nachrichten kamen in Form des Chicago Fed National Activity Index und des Philly Fed Manufacturing Index. Beide hatten die Erwartungen per Dezember übertroffen und signalisieren ein solides Wirtschaftswachstum.

 

Am letzten Handelstag vor Weihnachten liegt der Fokus nun auf dem deutschen Verbrauchervertrauen, während jenseits des Atlantiks die persönlichen Einkommen und Ausgaben per November auf der Agenda stehen. Marktschwankungen sind indes bei der Veröffentlichung der amerikanischen Inflationszahlen gemeinsam mit dem Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter und dem Uni-Michigan Index zu erwarten.

 

Malte Kaub