Date: 18. September 2018

Der Euro Stoxx 50 zeigte sich in der letzten Woche gut erholt von seinen Vorwochenverlusten. So schwang sich das europäische Aktienbarometer zurück über die Glättung der letzten 200 Wochen und nutzte die horizontale Unterstützung aus mehreren markanten Tiefpunkten bei 3.274 Punkten als Sprungbrett.

 

Aus charttechnischer Sicht von Bedeutung wäre jetzt ein Rücklauf über die Juni-, Juli- und Augusttiefs bei 3.344 Punkten. Für eine tiefgreifendere Erholung bedarf es jedoch eines Spurts über den Schlüsselwiderstand aus einem negativen Schnittpunkt zwischen den Glättungen der letzten 38 und 90 Wochen bei 3.454 Punkten und der Abwärtstrendlinie von Mitte Januar bei 3.500 Punkten. Erst dann könnte mit einem Test der des Jahreshochs bei 3.687 Punkten gerechnet werden.

 

Die technischen Indikatoren geben aktuell wenig konstruktives preis. So stagniert der RSI auf Wochenbasis seitwärts unterhalb der 50-Punkte-Marke, während der trendfolgende MACD noch keine Anzeichen auf eine Erholung gibt und weiter unterhalb seiner Nulllinie notiert.

 

Auf der Unterseite gilt es ein Abgleiten unter die besagte Schlüsselunterstützung bei 3.274 Punkten unter allen Umständen zu vermeiden, da ansonsten ein Kursrutsch auf das Jahrestief bei 3.261 Punkten droht. Danach könnte der Euro Stoxx 50 sogar in Richtung des ehemaligen Ausbruchsniveaus zwischen 3.157 Punkten und 3.086 Punkten fallen, bevor eine Stabilisierung eintritt.

 

Malte Kaub

 

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