Date: 24. Juli 2017

 

Seit Anfang Juni sieht sich der Euro gegenüber dem kanadischen Dollar einer impulsiven Abwärtsbewegung ausgesetzt. Zuletzt hat sich die technische Ausgangslage aber wieder etwas verbessert.

 

Dies begründet sich damit, dass das Währungspaar sich über einer Schlüsselunterstützung aus dem 50% Fibonacci-Niveau des gesamten Aufwärtsimpulses seit Mitte Februar 2017 (1,4517) und der wichtigen Glättung der letzten 200 Tage (akt. bei 1,4437) stabilisiert hat und sich den oberen Bereichsbegrenzungen der jüngsten Konsolidierungsphase bei 1,4670 nähert.

 

Mit einem Sprung darüber könnte die mittelfristige Bewegungsdynamik wieder an Schwung gewinnen. Sollte das Währungspaar also knapp oberhalb dieser Marke Stabilisierungstendenzen zeigen, bietet es sich an, hier neue Positionierungen einzugehen.

 

Auch von den technischen Indikatoren kommen erste positive Signale. So steht der MACD auf Tagesebene kurz vor der Generierung eines neuen Kaufsignals. Der RSI kletterte jüngst sogar über seinen Abwärtstrend, hier fehlt es jedoch noch etwas an Dynamik.

 

Als Minimalkorrekturziel bietet sich die 90-Tage-Linie bei 1,4730 an. Darüber kann es weiter aufwärts zum 50% Fibonacci-Retracement bei 1,4872 gehen. Zu einer durchgreifenden mittelfristigen technischen Verbesserung kommt es, wenn das Währungspaar das Hoch vom 28. Juni bei 1,4978 nach oben überwinden kann.

 

Scheitert hingegen der derzeitige Erholungsversuch, drohen deutliche Kursverluste. Der oben besagte Unterstützungsbereich dient hier als extrem tragfähige Unterstützungszone, weshalb sich dieser Bereich als Stopp-Level eignen kann.

 

 

Malte Kaub