Date: 23. April 2019

Der Euro ist am Donnerstag nach schwachen Wachstumsdaten aus der deutschen Industrie auf breiter Front unter Druck geraten.

Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sei im April zwar leicht gestiegen, bleibe aber deutlich unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, berichtete das Finanzportal Investing.com. Mit 44,5 sei das vorläufige Ergebnis etwas besser ausgefallen als der im März veröffentlichte finale Wert von 44,1 Punkten. Erst kürzlich senkte die Bundesregierung ihr Wachstumsziel für das laufende Jahr auf 0,5 Prozent. Die Sorgen vor einer stärker als erwarteten Wachstumsverlangsamung in der größten Volkswirtschaft in Europa werden damit immer größer.

Der PMI für das Dienstleistungsgewerbe schoss dagegen nach vorläufigen Schätzungen mit 55,6 auf den höchsten Stand seit 7 Monaten.

Zum US-Dollar ist der Euro im Anschluss stark unter Druck geraten und rutschte wieder nachhaltig unter die psychologisch wichtige Marke von 1,1300 Dollar.

Durch den Rückgang unter das 50% Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses von 1,1182 bis 1,1324 Dollar bei 1,1250 Dollar sollten Anleger die Blicke wieder gen Süden richten.

Auch die technischen Indikatoren auf täglicher Basis nehmen wieder Fahrt auf der Unterseite auf. Das unterstreicht die Fallhöhe der Gemeinschaftswährung.

Weitere Kursverluste drohen, wenn der EUR/USD das 61,8% Fibonacci-Retracement bei 1,1235 Dollar nachhaltig, also per Tagesschluss unterbieten sollte.

Um das Chartbild aufzuhellen, bedarf es dagegen eines Spurts über das jüngste Zwischenhoch bei 1,1324 Dollar.

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