Date: 07. Januar 2019

 

 

Nach sensationellen US-Arbeitsmarktdaten am Freitag wertete der US-Dollar kurzzeitig auf breiter Front auf, konnte seine Gewinne aber nicht über die Ziellinie retten und so kletterte der EUR/USD wieder in Richtung der Marke von 1,1400 Dollar. Grund dafür war wahrscheinlich Fed-Chef Jerome Powell.

 

Die US-Wirtschaft schuf im Dezember 312.000 Stellen und damit deutlich mehr als die von Analysten im Vorfeld der US-Arbeitsmarktzahlen erwarteten 185.000 Jobs. Darüber hinaus stiegen die durchschnittlichen Stundenlöhne auf das Jahr hochgerechnet um 3,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich zwar um 0,2 Prozent auf 3,9 Prozent, aber dafür kletterte die Erwerbsbeteiligungsquote von 62,9 auf 63,1 Prozent, was laut Jerome Powell, sehr wünschenswert war.

 

Auf die Frage, ob er sich Sorgen um den Zustand der US-Wirtschaft macht, sagte Fed-Chef Jerome Powell, dass der ISM-Index zwar deutlich unter den Erwartungen lag, aber er kommt auch von extrem hohen Niveaus. Zudem betonte der Notenbankchef, dass die Daten stark bleiben, vor allem mit Blick auf den am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktbericht.

 

Hinsichtlich der zukünftigen Geldpolitik sagte Powell, dass die Fed die hereinkommenden Daten sehr genau beobachten werde und dass man bereit sei, die Geldpolitik in beide Richtungen ändern könnte, wenn nötig.

 

Powell versucht damit beide Seiten etwas zu bedienen. Zum einen will er keine weitere Panik an den Märkten auslösen und zum anderen will er nicht alles schlecht reden. Insgesamt war seine Rede neutral zu bewerten, was negativ für den US-Dollar war, weil er weitere Zinserhöhungen nicht klar angekündigt hatte.

 

Malte Kaub

 

 

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