Date: 01. Februar 2019

Der Euro hat die Unterstützung in Form der gleitenden Durchschnitte der letzten 38 und 90 Tage als Sprungbrett genutzt und sich deutlich nach oben absetzen können. Neben technischen Faktoren war es am Mittwoch vor allem die US-Notenbank Fed, die den EUR/USD in die Höhe schießen ließ.

 

Die Federal Reserve hat zwar die Leitzinsen wie erwartet unverändert gelassen, aber klare Signale für eine Zinspause gegeben. Darüber hinaus sagte die Fed im geldpolitischen Begleittext, dass man die Bilanzreduzierung anpassen könnte, falls nötig. Die pessimistischen Aussagen hatten sogar die größten Tauben überrascht. Auch Fed-Chef Powell machte auf seiner Pressekonferenz eine Rolle rückwärts von seiner Anfang Dezember noch stark falkenhaften Haltung.

 

Die extrem dovishen Aussagen sorgten dann dafür, dass der US-Dollar zum Euro stark unter Druck geriet, so dass das Währungspaar mit 1,1516 Dollar auf den höchsten Stand seit 11. Januar stieg, dort jedoch den Rückwärtsgang einlegte, weil ein Sprung über das 78,6% Fibonacci-Retracement bei 1,1513 Dollar einfach nicht gelingen wollte. Zu stark ist der konjunkturelle Gegenwind aus der Eurozone, wo Italien in eine Rezession rutschte.

 

Damit der Euro seine Gewinne ausbauen kann, bedarf es nun eines Spurts über 1,1516 Dollar. Danach wäre ein Test der 200-Tage-Linie bei 1,1568 Dollar durchaus möglich.

 

Ein Rutsch unter die o.g. Unterstützung 1,1409/05 Dollar wäre ein negatives Vorzeichen und Anleger sollten dann den Blick wieder nach unten richten.

 

Malte Kaub

 

 

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