Marktanalyse

Dollar weiter schwach – Inflationssorgen übertrieben?

Nach einigen schwachen Handelstagen ist der Dollar auch am Mittwoch ohne Dynamik. Die Verluste des Greenbacks seit neuestem sind vielleicht ein Indiz dafür, dass es noch zu früh ist, sich um eine Inflation zu sorgen. Vielmehr scheint die gegenwärtige Flaute eher widerzuspiegeln, dass die Anleger akzeptieren, dass vorerst keine Lockerung der Geldpolitik seitens der US-Notenbank zu befürchten ist.

Die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle des letzten FOMC-Meetings heute könnte weitere Klarheit bringen. Investoren werden genau Ausschau halten nach Anzeichen, die bestätigen, ob die FED wirklich an ihrem Vorhaben festhalten wird, von Zinserhöhungen bis mindestens 2024 abzusehen. Diese Frage stellt sich nämlich angesichts einer stärker als erwarteten Erholung des amerikanischen Arbeitsmarktes und einer möglichen rascheren Wiederbelebung der gesamten US-Volkswirtschaft.

Ricardo Evangelista – Senior Analyst, ActivTrades

Quelle: ActivTrader Plattform

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