Date: 11. Juni 2020

Europäische Aktien notieren niedriger am Donnerstag. Auch US-Futures eher schwach, nachdem die Marktstimmung sich eintrübt. Die gestrige Sitzung der US-Notenbank brachte wenig Stimulus für die Märkte. Verkündet wurde die Beibehaltung der Zinssätze bis zum Ende des Jahres kombiniert mit der Beibehaltung mit dem gegenwärtigen Anleihekaufprogramm. Tatsächlich waren diese Maßnahmen bereits eingepreist, was die Rallye bei Aktien der vergangenen Tage erklärt. Diese Woche ist daher eher als Konsolidierungsphase einzustufen.

Auch haben die meisten Anleger auf eine rasche Erholung der Weltwirtschaft nach Corona gesetzt. Zugleich gibt es nun wieder Anzeichen neuer Infektionsfälle beispielsweise in US-Staaten wie Texas. Dies befeuerte dann erneut die Sorge um ein Aufflammen der Krise und die Angst vor einer zweiten Welle im Land. Die Reaktion ließ sich umgehend an den Märkten beobachten mit einer Abkehr von risikoreichen Anlageklassen. Zugegebenermaßen muss es hierzu jedoch mehr Indizien für eine zweite Infektionswelle geben, bevor dieses Szenario durch die Anleger als echte Bedrohung wahrgenommen wird.

 

Bei den europäischen Aktien sieht die Situation charttechnisch nicht mehr so positiv aus. Der DAX gehört zu den Schlusslichtern heute und notiert unterhalb der 12.200 Punkte am Morgen. Der bullische Kanal ist nun außer Gefecht. Beide Gleitenden Durchschnitte weisen eine bärische Umkehr auf. Auch der RSI Indikator fällt zurück auf die 50% Linie und somit in den Verkaufsbereich. Die nächste wichtige Unterstützungszone bildet sich nun zwischen 11.800 und 12.000 Punkten heraus. Eine Zwischenunterstützung findet sich noch knapp über 12.115 Punkten aber nur auf sehr kurzfristige Sicht.

Pierre Veyret– Technischer Analyst, ActivTrades

 

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