Date: 10. Februar 2020

FOREX
Der chinesische Yuan legt um 0.25% gegenüber dem US-Dollar zu, nachdem positive Meldungen zu der chinesischen Inflationsrate erschienen und Millionen von Arbeitern aus dem Neujahrsurlaub zurück in die Metropolen strömen. Die Ferien wurden dieses Mal verlängert, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Bereits jetzt hat die Epidemie Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft; da helfen Nachrichten, dass sich die Aktivitäten wieder normalisieren und geben der Stimmung unter Anlegern einen Schub. Dennoch ist die Gefahr durch das Virus nicht gebannt. Die Ausbreitung geht über die Region Wuhan hinaus and der Yuan wird erneut unter Druck geraten, falls es zu weiteren Ausbrüchen in den großen Städten kommen sollte.
Ricardo Evangelista – Senior Analyst, ActivTrades

GOLD
Gold notiert oberhalb von $1,570; der Appetit der Anleger auf das Edelmetall ist nach wie vor gegeben. Diese Erholung geschieht bemerkenswerter Weise vor dem Hintergrund eine starken US-Dollars. Ein neue Widerstandszone bildet sich nun bei $1.575 heraus. Ein deutlicher Ausbruch über diesen Bereich hinaus könnte den Weg bereiten für eine weitere Rallye mit einem ersten Ziel bei der Marke von $1.600.
Carlo Alberto De Casa – Chief Analyst, ActivTrades

ROHÖL
Der Ölpreis zeigt wenig Bewegung; der Kurs notiert nach wie vor um die Marke von $50 herum ohne, dass WTI ein nennenswerten Impuls erhält. Investoren rätseln nach wie vor über die langfristigen Auswirkungen der Ausbreitung des Coronavirus in China. Es herrscht große Zurückhaltung bei den Ölkäufen, da angenommen wird, dass Öl mit am meisten unter die Räder kommen könnte, sollte es zu einer weiteren Krise mit Blick auf das Virus kommen. Die aktuelle Schwäche zeigte sich auch letzte Woche, als der Kurs trotz des allgemeinen Risk-on Szenarios keinen wirklichen Rebound an den Tag legen konnte.
Carlo Alberto De Casa – Chief Analyst, ActivTrades

EUROPÄISCHE AKTIENWERTE
Die europäischen Märkte eröffneten niedriger heute morgen, nachdem in Asien bereits der Handelsbeginn verhalten war. Bei den US-Futures jedoch könnte es zu etwas mehr Momentum kommen, so dass die Flaute vom Freitag zu Handelsschluss überwunden werden könnte. Die Markstimmung generell ist schwach, obwohl die Daten zur chinesischen Inflationsrate über den Erwartungen lagen heute morgen. Mit Blick auf das Coronavirus gehen die Anleger wenig Risiken ein. Die Zahl der offiziellen Todesfälle ist nun auf 910 gestiegen und die der Infektionsfälle hat nun die Zahl von 40.000 überschritten. Seit einigen Tagen werden auch zunehmend Fälle außerhalb von China registriert. Zudem scheint der Höhepunkt der Krise noch nicht erreicht zu sein. Dies drückt auf die Stimmung der Märkte; sollte die Epidemie in das zweite Quartal hineinreichen, würde dies große Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. In diesem Zusammenhang könnte es zu Zukäufen bei den sogenannten Safe Havens kommen: Gold, Silber, CHF, JPY und anderen alternative Anlageklassen wie Kryptowährungen. Investoren würden hier eine Diversifizierung des Portfolios vornehmen, angesichts der anhaltenden Unsicherheiten. Die Zentralbanken einiger Schwellenländer haben bereits Maßnahmen ergriffen, um Liquiditätslevels zu halten und Anleger zu beruhigen. Im Stoxx-600 Index treiben auf dem europäischen Parkett die Aktien von Reiseanbietern und Medienunternehmen den Kurs nach unten. Der DAX bildet hier zudem das Schlusslicht. Für den Rest der Woche blicken die Märkte nun auf die Veröffentlichung von Gewinnzahlen verschiedener Unternehmen wie Cisco Systems, Alibaba, Credit Suisse und Nestle.
Pierre Veyret– Technischer Analyst, ActivTrades

 

 

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