Date: 06. September 2018

 

Die Zwischenerholung des DAX im August war nur von kurzer Dauer. Mit dem jüngsten Rutsch unter eine langfristige Trendlinie und den Verlaufstiefs im Juni und August drohen jetzt weitere Abgaben. Und so rücken die Tiefs vom 21. März 2017 und 26. März 2018 ins Blickfeld.

 

Die angegebenen Tiefs spiegeln dabei eine potenzielle Nackenlinie einer großen Schulter-Kopf-Schulter-Formation wider, die durch die Hochs bei 12.969, 13.596 und 13.204 definiert wird. Fällt der DAX unter die besagte Nackenlinie bei 11.685 Punkten, so droht ein Absturz von gut 1.700 Zählern, was einem Kursziel von 10.000 Punkten entsprächen würde.

 

Auf dem Weg zur Nackenlinie bei 11.685 Punkten befinden sich keine nennenswerten Unterstützungen mehr, so dass das Wohl und Wehe des deutschen Leitindex von besagter Unterstützung abhängt.

 

In die gleiche negative Kerbe schlagen auch die technischen Indikatoren. So hat der trendfolgende MACD auf Wochenbasis ein neues Verkaufssignal generiert, während der RSI sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis negativ zu interpretieren ist.

 

Aufhellen würde sich das Chartbild dagegen erst, wenn der Dax zurück über das Hoch vom 28. August bei 12.597 Punkte steigen würde. Im Erfolgsfall kann es dann weiter aufwärts in Richtung der 200-Tage-Linie bei 12.680 Punkten gehen. Spätestens hier sollten sich Anleger aber auf Gegenwehr der Bären einstellen.

 

 

Malte Kaub

 

CFDs sind komplexe Finanzinstrumente und bergen ein hohes Risiko, aufgrund des Hebels Kapital schnell einzubüßen. 80% der Kleinanleger, die mit uns CFDs handeln, verlieren Geld. Sie sollten sich vergewissern, dass Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen, und ob Sie das hohe Risiko, Ihr Geld zu verlieren, tragen können. Die hier formulierten Gedanken und Meinungen sind ausschließlich die des Analysten und spiegeln nicht zwangsläufig die Ansicht von ActivTrades PLC wider. Diese Analyse dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung verstanden werden. Jegliche Prognosen und Einschätzungen zu Marktbewegungen sind nicht als verbindliche Indikatoren für künftige Kursentwicklungen zu betrachten. Die Entscheidung, vorgestellte Techniken, Ideen und Vorschläge umzusetzen, liegt im alleinigen Ermessen des Lesers.