Date: 03. August 2018

 

Neue Handelssorgen zwischen China und den USA sorgten am Vortag für ein episches Börsenbeben. Darunter zu leiden hatten sowohl die europäischen als auch die amerikanischen und die asiatischen Aktienmärkte.

 

Für den Dax ging es in der Spitze am Donnerstag auf 12.494 Punkte. Ausgehend von den Tiefs erholte sich der deutsche Aktienindex moderat, schloss am dennoch mit einem Minus von mehr als 150 Punkten.

 

US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch den Wunsch geäußert, die Zölle gegen China von 10 auf 25 Prozent zu erhöhen. Der Handelsbeauftragte von Trump solle doch bitte prüfen, ob dies möglich sei. Die Zölle auf chinesische Importwaren im Wert von 200 Mrd. Dollar könnten ab dem 5. September steigen.

 

Unterdessen hat die US-Notenbank Fed gestern den Leitzins erwartungsgemäß in einer Spanne zwischen 1,75 bis 2,00 Prozent gelassen. Die Währungshüter gehen aber davon aus, dass die Zinsen bis Ende des Jahres noch zweimal angehoben werden. Grund dafür sei die solide konjunkturelle Entwicklung.

 

Für den Dax bedeutet das toxische Gemisch aus potenziell höheren US-Leitzinsen und den Handelssorgen nichts Gutes. Die Dynamik der Abwärtsbewegung lässt daher Folgeverluste erwarten – insbesondere wenn die Schlüsselunterstützung bei 12.474 Punkte nachhaltig unterschritten wird. Nächstes Kursziel wäre dann ein Fibonacci-Cluster bei gut 12.381 Punkten.

 

Aufhellen würde sich das Chartbild erst, wenn es den Bullen gelingt, die jüngsten Hochs bei 12.886 Punkten zu überspringen, was aber angesichts der o.g. Dynamik nicht unser Basisszenario ist.

 

Malte Kaub

 

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