Date: 25. Juli 2017

Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag nach gemischten Wirtschaftsdaten kaum verändert in den Handel gestartet. Am Ende stand jedoch trotzdem ein Minus von 0,25 Prozent bei 12.208,95 Zählern zu Buche.

 

Grund für die Kursverluste waren die unter Kartellverdacht stehenden deutschen Autobauer sowie ein weiterhin starker Euro. Zudem bremsten gemischte Einkaufsmanagerindizes die Kauflust der Anleger. Doch trotz abgeschwächter Wachstumsraten in Industrie und Servicesektor blieb die Eurozone im Juli auf solidem Expansionskurs. Der Preisdruck ließ hingegen ein weiteres Mal nach.

 

In dieser Woche dürften etliche wichtige Nachrichten von Unternehmens- oder Konjunkturseite für Bewegung sorgen. Im Blickfeld der Investoren steht morgen der ifo-Geschäftsklimaindex. Am Mittwoch wird Facebook seine Unternehmensergebnisse präsentieren und die amerikanischen Notenbank Fed wird über ihre Geldpolitik entscheiden. Besonderes Augenmerk dürften Investoren zudem auch auf die Aktien von Amazon richten. Denn am Donnerstag legt das Schwergewicht seine Geschäftsergebnisse vor.

 

Der Euro hat sich zum Wochenauftakt über der Marke von 1,16 eingependelt. Die Gemeinschaftswährung kostete am Montagabend 1,1640. Die Woche dürfte erneut nicht mit steigenden, den Dollar stützenden Zinserwartungen seitens der amerikanischen Notenbank Fed verbunden sein. Zudem hat sich das technische Umfeld für den Euro deutlich aufgehellt. Der Test der Marke von 1,1680 ist zwar zum Wochenauftakt zunächst gescheitert, ein erneuter Versuch ist aber nur eine Frage der Zeit.

 

Malte Kaub