Date: 29. Mai 2019

Der globale Handelskrieg sowie schwache Konjunkturdaten aus der Industrie und dem Dienstleistungssektor bremsen den Dax aktuell aus. Noch kann sich der deutsche Leitindex aber in seinem seit Jahresanfang etablierten Aufwärtstrend halten. Trotzdem gilt es mit der nötigen Vorsicht zu agieren.

 

Seit Anfang Mai befindet sich der Dax in einer Korrekturbewegung, die ihn in der Spitze auf eine Schlüsselunterstützung aus dem 23,6% Fibonacci-Retracement des gesamten Aufwärtsimpulses seit Jahresanfang und dem o.g. Aufwärtstrend bei 11.930 Punkten beförderte.

 

Aus Sicht der Bullen gilt es diese Marke zu verteidigen. Ansonsten droht dem deutschen Aktienindex ein Wiedersehen mit den Glättungen der letzten 90 und 200 Tage bei 11.681 bis 11.630 Punkten.

 

Auf der anderen Seite bedarf es indes eines Sprungs über die seit Anfang Mai etablierte Abwärtstrendlinie bei 12.148 Punkten, um die Korrekturbewegung der letzten Wochen vergessen zu machen oder zumindest zu unterbrechen.

 

Von den technischen Indikatoren kommen aktuell keine klaren Signale. Der MACD-Indikator zeigt zwar nach unten, hält sich aber über seiner wichtigen Nulllinie. Erst ein Abrutschen darunter würde ein frisches Verkaufssignal erzeugen. Der RSI konsolidiert seine jüngsten Abschläge unterhalb des Aufwärtstrends von Jahresanfang, was tendenziell negativ zu werten ist.

 

Für Kursbewegung am deutschen Aktienmarkt könnte morgen die Rede von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sorgen. Im Fokus stehen zudem die neuen Arbeitsmarktzahlen aus Deutschland.

 

Malte Kaub

 

 

 

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